Deutschsprachige Erstaufführung
VENUS IM PELZ

von David Ives

Deutsch von Michael Raab

In der Endprobenwoche von VENUS IM PELZ schaute ein Team von TV-Berlin hinter die Kulissen der Produktion. Entstanden ist eine vierteilige Sendereihe.
Hier Teil 1:



Und Teil 2:



Und Teil 3:



Und Teil 4:



Sehen Sie hier den rbb-Trailer zu VENUS IM PELZ:



Anläßlich der deutschsprachigen Erstaufführung von VENUS IM PELZ
besuchte Michael von Au am 23. September 2013 die rbb-Sendung ZiBB:




Da wagt doch tatsächlich Thomas, einer dieser Macho-Broadway-Regisseure, den 1870 von Leopold von Sacher-Masoch geschriebenen Roman "Venus im Pelz" für die heutige Zeit zu bearbeiten. Von dem "Erfinder" des Masochismus geschrieben, wurde das Buch bewundert, verschmäht und stand in Deutschland sogar bis 2001 auf dem Index.

Thomas scheitert allerdings schon beim Casting für die Hauptrolle. Keine der 35 Bewerberinnen entspricht seiner Vorstellung. "Zu alt, zu jung, zu dick, zu dünn, mit Brille oder wie eine Nutte." Aber dann erscheint Wanda, die zufällig den Namen der Hauptfigur trägt, scheinbar eine abgetakelte Schauspielerin. Doch wer ist diese Frau? Das Vorsprechen beginnt.

Mit Humor und Intelligenz, einfach unwiderstehlich, verwickelt sie Thomas mehr und mehr in die erotischen Abgründe seines eigenen Textes. Die Grenzen der Wirklichkeit verschwimmen und ein Kampf der Geschlechter um sexuelle Abhängigkeit und Erniedrigung beginnt.

Thomas: "Wir sind beide Abenteurer, Wanda. Auch im Geistigen. Wir erweitern die Grenzen der menschlichen Natur."
Wanda:"Nur gut, dass es keine Göttinnen gibt, sonst wärst Du am Arsch, mein Junge."

Der Autor David Ives wurde in Chicago geboren und studierte an der Northwestern University und an der Yale School of Drama. Bekannt wurde er mit seinen Einaktern “All in the Timing“ und “Time Flies“. Für “All in the Timing" erhielt er 1994 den Outer Critics Circle Playwriting Award. Er schrieb außerdem die Molière-Adaption "The School For Lies", "New Jerusalem: The Interrogation of Baruch de Spinoza", für das er den Hull-Warringer Award erhielt, "Is He Dead?" (nach Mark Twain), "White Christmas", "Polish Joke", "Ancient History" u. a. . David Ives ist Übersetzer, Autor von drei Romanen für junge Erwachsene, hat 32 amerikanische Musicals für die beliebte Encores!-Reihe in New York City adaptiert und arbeitet regelmäßig für Film und Fernsehen. Er lebt in New York.

Die Uraufführung von "Venus in Fur" fand am 26.01.2010 im New Yorker Classic Stage Company Theatre statt, einem mit 180 Sitzen verhältnismäßig kleinen Theater am Off-Broadway. Wegen des großen Erfolges zog die Inszenierung  Ende 2011 an den Broadway und wurde am Samuel J. Friedman Theatre gespielt. Ein erneuter Umzug war Anfang 2012 nötig, als "Venus in Fur" in das mit 950 Plätzen noch größere Lyceum Theatre übersiedelte. 2012 erhielt  Nina Arianda für die Rolle der "Wanda" den Tony Award als "Best Actress in a Leading Role in a Play". Roman Polanskis Film „Venus im Pelz“ auf der Grundlage des Bühnenstücks „Venus in Fur“ von David Ives mit Emmanuelle Seigner und Mathieu Amalric feierte im Mai 2013 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes seine Erstaufführung. In Deutschland ist der Film seit Ende November 2013 in den Kinos zu sehen. 

"Ansehen. Keine Widerrede!" B.Z.

"Anika Mauer und Michael von Au als Sensationsdoppel. Das kleine Renaissance-Theater briliert als großes, innovatives Hauptstadt-Theater. Bravo!" Berliner Morgenpost

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.



Originalproduktion von Classic Stage Company, Artistic Director: Brian Kulick; Executive Director: Jessica R. Jenen; Original-Broadway Produktion vom Manhattan Theatre Club, Artistic Direktor: Lynne Meadow; Executive Producer: Barry Grove, in besonderer Vereinbarung mit Jon B. Blatt , Scott Landis und der Classic Stage Company am Samuel J. Friedman Theatre New York, am 13. Oktober 2011.

Für die freundliche Unterstützung danken wir:

    
            

mit
Anika Mauer, Michael von Au
Regie Torsten Fischer
Ausstattung Vasilis Triantafillopoulos

Spieldauer ca. 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause

GÄSTEBUCH
Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

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