Nach erfolgreicher Deutschlandtournee
kehrt Gérald Sibleyras' Erfolgsstück
noch ein letztes Mal an unser Haus zurück!
Sie wollen nicht zum alten Eisen gehören und stürzen sich im
Aufbegehren gegen das Altwerden in Phantastereien und Traumwelten.
Was uns der Publikumsrenner EWIG JUNG auf mitreißende musikalische Art zeigt, finden wir wieder im zwerchfellattackierenden Dialogwitz von WIND IN DEN PAPPELN: Sprudelnd vor Situationskomik und schlagfertigen
Zynismen ist Gérald Sibleyras' Komödie bissig, gemein, melancholisch und voller Poesie.
Im August des Jahres 1959: Wie alle Tage haben die drei Veteranen des Ersten Weltkrieges Gustave, René und Fernand die Terrasse auf der Rückseite ihrer Seniorenresidenz in Beschlag genommen. Sie verteidigen ihre Bastion mit demselben Schwung, den sie früher gegen den Feind verwandten. Zuerst wird Schwester Madeleine der Kampf angesagt, die hier alles organisiert, denn irgendwie müssen die drei alten Haudegen schließlich die Zeit totschlagen.
Gustave ist das Großmaul des Trios. Er schimpft über alle und alles. Opfer seiner verbalen Attacken ist René, den er mit bösartigen Bemerkungen schikaniert. Der dritte im Bunde ist Fernand. Seine häufigen Ohnmachtsanfälle machen ihm allerdings allzu lange Unterhaltungen unmöglich. Jeder versucht, den anderen mit Lügen und Aufschneidereien auszustechen.
Die Pappeln auf dem gegenüberliegenden Hügel, deren Wipfel sich ständig sanft im Wind wiegen, während die Drei auf ihrer Terrasse nicht den kleinsten Windhauch abbekommen, wecken ihre Neugier. Der Plan, eine Exkursion dorthin zu unternehmen und das Phänomen zu untersuchen, gewinnt Konturen. Aber Gustave stellt eine Bedingung, die ebenso erstaunlich wie unrealisierbar ist ...
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