WIR LIEBEN UND WISSEN NICHTS

von Moritz Rinke


Am 21. Oktober 2014 war Hans-Werner Meyer zu Gast in der rbb-Sendung ZiBB. Sehen Sie hier den Beitrag:


 

Am 8. Juli 2014 waren Gesine Cukrowski und Hans-Werner Meyer zu Gast in der ZDF-Sendung "Volle Kanne". Hier die Sendung in Ausschnitten:


 



 

Die Sendung "rbb Stilbruch" wurde anlässlich der Premiere am 10. April 2014 aus dem Renaissance-Theater Berlin gesendet.
Petra Gute hat die Sendung nicht nur in unserem Haus moderiert, sondern es gab auch ein Portrait über Gesine Cukrowski zu sehen. Sehen Sie hier den Beitrag:


 
Auch bei "ZDF aspekte" waren wir am 11. April 2014 zu sehen. Es ging dort u. a. um die "Ökonomisierung der Liebe". Hier der Beitrag:





"Hannah, ich bleibe hier", sagt Sebastian unvermittelt, und legt damit ein bemerkenswertes Timing an den Tag - schließlich stehen Roman und seine Frau Magdalena bereits vor der Tür. Die beiden Paare haben einen Wohnungstausch vereinbart: Hannah und ihr Lebensgefährte Sebastian wollen zeitweilig im Schweizer Domizil der Eheleute unterkommen. Sie soll dort einen Zen-Kurs für überarbeitete Banker halten. Er ist Kulturhistoriker und kann seine Aufsätze schließlich überall schreiben. Roman und Magdalena werden im Gegenzug das Heim der anderen in Berlin bewohnen. Praktischerweise teilt man sich den Umzugstransporter: hinfahren – ausladen, einpacken – zurückfahren.

Roman ist Computerspezialist und arbeitet an einem Datenübertragungssystem für Satelliten, Magdalena ist Tierpsychologin. Sie reist ihm der Liebe halber immer hinterher, denn wer kümmert sich schließlich sonst um sein Wohlbefinden? Aber so ein Wohnungstausch hat auch seine Tücken: Gerade in Berlin angekommen muss Roman schnellstmöglich ins Internet, aber das WLan scheint nicht zu funktionieren. Keine Zeit also für aufgesetzte Freundlichkeiten und Prosecco-Empfang ...

Moritz Rinke wurde 1967 in Worpswede geboren und studierte „Drama, Theater, Medien“ in Gießen. Gleich mit seinem zweiten Theaterstück DER MANN, DER NOCH KEINER FRAU BLÖSSE ENTDECKTE wurde er 1997 mit dem Literaturpreis des PEN-Club ausgezeichnet und für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso mit REPUBLIK VINETA, das 2001 zum besten deutschsprachigen Stück gewählt und 2008 für das Kino verfilmt wurde. Im Sommer 2002 fand in Worms die Uraufführung seiner Neu-Dramatisierung DIE NIBELUNGEN statt, die mit Figuren aus überforderten Politikern, Liebenden und desaströsen Weltveränderern durch die Fernsehaufzeichnung mit Mario Adorf, Maria Schrader und Judith Rosmair ein Millionenpublikum fand.

Rinkes erste Arbeit für den Film (SEPTEMBER, Regie: Max Färberböck), in dem er auch als Schauspieler debütierte, wurde 2003 zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen. Sein Stück CAFÉ UMBERTO, in dem Arbeitslose ein Jobcenter besetzen und eine neue Gesellschaft entwerfen, wurde 2005 von zahlreichen Bühnen gespielt und Teil der Lehrpläne in Schulen und Universitäten. ZDF / ARTE drehten einen Film mit und über Moritz Rinke (MEIN LEBEN – MORITZ RINKE). Sein erster Roman DER MANN, DER DURCH DAS JAHRHUNDERT FIEL erschien 2010 und wurde auf Anhieb ein Beststeller. Rinkes neues Theaterstück WIR LIEBEN UND WISSEN NICHTS ist das erfolgreichste deutsche Theaterstück seit Jahren. Die Uraufführung fand 2012 am Schauspiel Frankfurt statt. Das Stück wird an über 30 Bühnen national und international gespielt und für das Kino verfilmt. Moritz Rinke lebt in Berlin. Seine Bücher und Theaterstücke erscheinen bei Kiepenheuer & Witsch sowie im Rowohlt-Verlag.

"... eine funkelnde, zeitgemäße Komödie..."
Der Tagesspiegel

"Die Inszenierung ist flott und unterhaltsam, die Pointendichte hoch..."
Berliner Morgenpost

"Die vier gut aufgelegten Darsteller unterhalten die Zuschauer ganz exzellent."
rbb online

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.


Für die freundliche Unterstützung danken wir:

   

             

mit
Gesine Cukrowski, Judith Rosmair, Tonio Arango, Hans-Werner Meyer
Regie Torsten Fischer
Ausstattung Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos

Spieldauer ca. 1 Stunde und 45 Min, keine Pause

GÄSTEBUCH
Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

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