FRÄULEIN JULIE

von August Strindberg

Strindbergs naturalistisches Trauerspiel von 1888 spielt an einem Mittsommerabend bis zum nächsten Morgen. Fräulein Julie, lebensdurstig und im Begriff die Schranken der sozialen Konvention nieder zu reissen, läßt sich auf einen erotischen Kampf mit dem Diener ihres Vaters ein, bei dem sie Alles riskiert. Mit jeder neuen Konstellation dieser packenden Aus- einandersetzung entfaltet Strindberg nach und nach die Bedingungen, unter denen die sexuellen und sozialen Regeln für den Einzelnen diktiert werden. Wie zwölf Jahre später in Totentanz entfaltet Strindberg mit geschliffener Klinge und nicht ohne schwarzen Humor einen Kampf der Geschlechter. "Not kennt kein Gebot."

Eine Co-Produktion mit dem Euro-Studio Landgraf.

mit
Judith Rosmair, Dominique Horwitz
Regie Torsten Fischer

GÄSTEBUCH
Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

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