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Matthias Günther
Bevor Matthias Günther Mitte der 80er Jahre nach Köln übersiedelte, wo er am Schauspiel Köln engagiert war, hatte sich der Schauspieler mit zahlreichen großen Rollen an den Theatern Karl-Marx-Stadt (er spielte den Mephisto in beiden Teilen des „Faust“) und Dresden („Amadeus“), in Chemnitz, an der Ost-Berliner Volksbühne und bei Film und Fernsehen einen Namen gemacht. Auf seine Kölner Theaterzeit folgten Engagements am Schauspiel in Bonn, Schauspielhaus in Hamburg, Volkstheater in Wien, Theater am Neumarkt in Zürich und nach der Wende in Potsdam: Hier verkörperte er den Hamlet sowie in einer bemerkenswerten Inszenierung sowohl den Faust als auch den Mephisto.
Am Renaissance-Theater spielte Matthias Günther zwischen 1996 und 2004 wesentliche Rollen, darunter den Guy in „Meine nacht mit Reg“, den Philosophen in „Voltaires Neffe“, den Kellner in Brechts „Das wirkliche Leben des Jakob Gehherda“ (Regie alle: Piet Drescher), mehrere Figuren in „The black rider“ (Regie: Ingo Waszerka), den Gilbert in Ayckbourns „Alles nur aus Liebe“ (Regie: Dietmar Pflegerl), Max in Jean-Claude Grumbergs „Das Atelier“  und Günter Nollau in Michael Frayns „Demokratie“ (Regie beide: Felix Prader).
Seit fünf Jahren ist Matthias Günther Gastprofessor an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.
 
(Stand: Mai 2004)
 

Aufführungen:
DEMOKRATIE
DAS ATELIER
THINGS WE DO FOR LOVE
DEMOKRATIE -Gastspiel des RT-
THINGS WE DO FOR LOVE -Gastspiel des RT-
DAS ATELIER -Gastspiel des RT-
© H. L. Böhme

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