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Milton Welsh
Der 1968 in Kassel geborene Schauspieler studierte zunächst von 1992 bis 1995 in Berlin an der Fritz-Kirchhoff-Schule und an der Universität der Künste. Zwei Jahre später ging er nach New York City und absolvierte dort am renommierten Lee Strasberg Theatre Institut eine Ausbildung. Schon während seines Studiums trat er in Theater und Film auf. So war er u. a. in den Kinofilmen "Schnee im August" (1992, Regie: Michael Krause) ebenso zu sehen wie in "Gierig" (1997, Regie: Oskar Roehler), an der Volksbühne Berlin in "Die Pest" nach Albert Camus (1992, Regie: Jeremy Weller) ebenso wie im Hexenkessel Berlin in Shakespeares "Wintermärchen". Seitdem wirkte er in mehreren – zum Teil preisgekrönten – Kurz - und Kinofilmen mit, darunter
"Enkel des Paten" (2003, Regie: Matthias Heise), die US-Filmproduktionen "The Fallen" (2003, Regie: Ari Traub) und "Aeon Flux" (2004, Regie: Karyn Kusanna), "Sonntag im August" (2004, Regie: Marc Meyer), "Nitro" (2006, Regie: Michael Majzen/ David Schalko) und die internationale Produktion "Crusade in Jeans" (2007, Regie: Ben Sombogaart). Als nächste Projekte stehen bereits "Dovepeople" (2008/09, Regie: Veith Michel) und "Point of View" (2008/09, Regie: Arne Jysch) auf seiner Agenda.

Auch im TV ist Milton Welsh präsent, so z. B. in der ZDF-Reihe "Europas Erbe – Die großen Dramatiker" (2008, Regie: Jan Hinrik Drevs), in der er Schiller verkörperte, oder zuletzt in "Schade um das schöne Geld" (ebenfalls ZDF, 2008, Regie: Lars Becker). Seit 2005 verfolgt er ein Bühnenprojekt der besonderen Art: Neben Ingolf Lück tourt er mit der erfolgreichen Show "Caveman" (produziert und inszeniert von Esther Schweins) durch Deutschland.

Am Renaissance-Theater war Milton Welsh 2008 in der Koproduktion "Goldener Westen" von Sam Shepard (Regie: Frank Hoffmann) zu sehen.

(Stand: Oktober 2008)

Aufführungen:
GOLDENER WESTEN
Porträt, © Robert Schultze

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