 Die in Mannheim geborene und in Hamburg aufgewachsene Österreicherin absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Es folgten Engagements in Salzburg und Dortmund. In den letzten Jahren spielte sie u. a. regelmäßig am Wiener Volkstheater. Wichtige Rollen waren die Marie in Georg Büchners "Woyzeck" (für die sie den Nestroy-Preis 2002 erhielt), die Eve in Kleists "Der zerbrochne Krug", die Junge Frau in "Messer in Hennen" von David Harrower und die Geliebte in der deutschsprachigen Erstaufführung von "Blut", für die ihr der Karl-Skraup-Preis verliehen wurde.
Mit Houchang Allahyari drehte sie den Kinofilm "Rocco" und war im Fernsehen in einigen Gastrollen u. a. bei "Soko Kitzbühel", in "Trautmann" und in "Das jüngste Gericht"(Regie: Urs Egger) zu sehen.
Seit 2005 spielt Anna Franziska Srna an der Semperoper in "Die Liebe der Danae" von Richard Strauss und in "Penthesilea" unter der Regie von Günter Krämer sowie bei derRuhrTriennale 2007 in Genazinos "Courasche oder Gott lass nach".
In Bad Hersfeld verkörperte sie 2006 und 2007 das Gretchen und die Helena in Torsten Fischers Inszenierungen von Goethes "Faust I" und "Faust II". Ebenfalls mit Torsten Fischer arbeitete sie bei den Bad Hersfelder Festspielen 2008 zusammen, als sie die Johanna in Schillers "Jungfrau von Orléans" spielte. Für diese Darstellung wurde sie mit dem Großen Hersfeld-Preis ausgezeichnet. 2009 übernahm Anna Franziska Srna in Bad Hersfeld die Rolle der Penelope in Torsten Fischers Inszenierung der "Odyssee" nach Homer.
Am Renaissance-Theater war Anna Franziska Srna bereits 2008 in der deutschsprachigen Erstaufführung von David Mamets "November" (Regie: Torsten Fischer) zu sehen.
(Stand: Januar 2010)
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