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Ulrike Jackwerth
Geboren in Wiener Neustadt/ Österreich, erhielt Ulrike Jackwerth ihre Schauspielaus-bildung am Mozarteum Salzburg. Das erste Engagement führte sie an das Volkstheater Wien. Seit 1984 arbeitet sie freiberuflich u.a. am Staatstheater Wiesbaden, am Schauspiel Bonn, am Theater in der Josefstadt Wien und am Renaissance-Theater.
 
Bereits 1985 spielte Ulrike Jackwerth am Renaissance-Theater in „Ein Volksfeind“. Es folgten Rollen in „Der Kirschgarten“, „Top Girls“, „Der Entertainer“, „Kabale“, „Das ist schön“, „Insel mit Schiffbrüchigen“ und „Mèdor“; später die Carol in Neil Simons „Ein Gag für Max“, die Tatjana in Mrozeks „Liebe auf der Krim“, die Kitty in Daniel Calls „Wetterleuchten“ und die Hélène in Jean-Claude Grumbergs „Das Atelier“, die Vivian an der Seite von Judy Winter in Pam Gems „Marlene“, die Augustine in Robert Thomas' „Acht Frauen“ und die Clara in Herb Gardners "Ich bin nicht Rappaport". Zuletzt spielte sie 2008 die Krankenschwester in Tennessee Williams’ „Endstation Sehnsucht“ unter der Regie von Wilfried Minks.
 
Im Studio des Renaissance-Theaters führte sie 1991 erstmals Regie bei „Kleiner Mann, was nun?“ von Fallada/Zadek, dann bei „Vom Umtausch ausgeschlossen“ von Eugen Ruge. Die freie Produktion „5-Appeal – Können Frauen denken“ war ebenfalls am Renaissance-Theater zu sehen.
 
Weitere Inszenierungen Ulrike Jackwerths waren „Sunny Boys“ von Neil Simon (Waldviertler Hoftheater/ Österreich), „Dreck“ von Robert Schneider (Freie Produktion, Berlin), „Ein Fenster zur Straße“ von Jean-Claude Grumberg und „Noch ist Polen nicht verloren“ von Jürgen Hofmann, eine der erfolgreichsten Produktionen des Renaissance-Theaters, sowie die Deutschsprachige Erstaufführung von Richard Alfieris „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ mit Daniela Ziegler und Gedeon Burkhard.
 
Ebenfalls am Renaissance-Theater inszenierte sie in der Spielzeit 2004/2005 die deutschsprachige Erstaufführung von Joanne Murray-Smiths „Honour – Geschichte einer Liebe“ mit Judy Winter und Walter Kreye in den Hauptrollen.
 
Dieser Arbeit folgte am Volkstheater in Wien die österreichische Erstaufführung von „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ mit Erni Mangold und Toni Böhm. Am Altonaer Theater in Hamburg führte Ulrike Jackwerth Regie in „Endlich Allein“ von Michael Cooney sowie in Bertolt Brechts „Das Leben des Galilei“.
 
Im Sommer 2007 inszenierte sie für die Schloßfestspiele Kobersdorf mit großem Erfolg Georges Feydeaus „Floh im Ohr“ in der Übersetzung von H.C. Artmann u.a. mit Wolfgang Böck, Irene Colin, Sona MacDonald und Mercedes Echerer. Ihre Inszenierung von Patrick Marbers "Hautnah (Closer)" wird in der Spielzeit 2008/2009 am Renaissance-Theater Berlin zu sehen sein.
 
(Stand: Februar 2008)

Aufführungen:
ICH BIN NICHT RAPPAPORT
ENDSTATION SEHNSUCHT
ACHT FRAUEN
ACHT FRAUEN -Wiederaufnahme-
DAS ATELIER
MARLENE -Gastspiel des RT-
ACHT FRAUEN -Gastspiel des RT-
DAS ATELIER -Gastspiel des RT-
SCHÖNE BESCHERUNGEN
MARLENE
© Hildegard Schroedter

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