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Helen Schneider

Helen Schneider, geboren in Brooklyn, USA, spielte 1976 ihr erstes Album „So close“ ein. 1978 ging sie auf US- und  Europatournee, 1981 folgte eine gemeinsame Tournee mit Udo Lindenberg. Im selben Jahr wurde sie vom Musikmarkt Magazin zur besten Sängerin gekürt und bekam 1982 die Auszeichnung „Sängerin des Jahres“ von der Phono Akademie Deutschland, neben diversen  Auszeichnungen in den USA, England, Japan und Frankreich. 1984 zog sie zurück nach New York, um Schauspielunterricht zu nehmen. Am Berliner Theater des Westens war sie 1987 neben Hildegard Knef und Wolfgang Reichmann als Sally Bowles in „Cabaret“ zu erleben. 1988 nahm sie ihr Album „Back on track“ auf. Danach tourte sie mit ihren Produktionen „Schneider sings Sondheim“ und „Schneider sings the music of Kurt Weill“ durch die USA. 1990 folgte in New York die Uraufführung des Musikdramas „Frida: the story of Frida Kahlo“. Für ihre außergewöhnliche Darstellung wurde sie von den Kritikern als beste Darstellerin in einem Musical nominiert. 1994 spielte sie in dem Musical „Anything goes“ im Theater des Westens. 1998 wurde sie als Eva Perón in einer avantgardistischen Version von „Evita“ auf dem Bad Hersfelder Sommer Festival gefeiert und ausgezeichnet. Sie schrieb außerdem ihre eigene autobiographische Show „A voice and a piano“ und trat damit in Österreich, Deutschland und den USA auf. 2004 stellte sie ihr Trio „M’Jobi“ zusammen und tourt seitdem durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. 2006 erhielt sie den DIVA-Preis für ihre herausragenden Leistungen im deutschen Entertainment Business. 2007 entstand die CD „Like a woman“, auf der sie Songs singt, die sie in ihrem musikalischen Werdegang beeinflusst haben. 2008 entstand unter der Regie von Till Brönner und Co-Produzent Christian von Kaphengst das Album „Dream a little dream“, eine Reminiszenz an die Lieder des „Great American Songbook“, ihre musikalischen Wurzeln, für das sie den Jazz Award 2009 und eine „Goldene Schallplatte“ erhielt. 2010 erschien das mit der SWR Big Band eingespielte Album „The world we knew“ mit Songs von Bert Kaempfert. Zuletzt stand sie in Sextons „Verwandlungen” u. a. in Stuttgart auf der Bühne - ein Stück, mit dem sie 2013 auf Tour geht. Außerdem debütierte sie in den Hamburger Kammerspielen in Baulitz’ „Der Ghetto Swinger“ (Fassung von Gil Mehmert)- ein Stück über die Lebensgeschichte des jüdischen Musikers Coco Schumann in der NS Zeit. Momentan nimmt sie ein neues Album auf und tourt mit ihrem Trio durch Europa.

(Stand: Dezember 2012)


Aufführungen:
VERWANDLUNGEN
DER GHETTO SWINGER
(c) Mayk Azzato

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