Deutschsprachige Erstaufführung
MARLENE

von Pam Gems und Volker Kühn

Deutsch von Angela Kingsford Röhl

Über 550 Vorstellungen in 62 Städten und 7 Ländern! Das ist die stolze Bilanz, auf die MARLENE zurückblicken darf. Was keiner Künstlerin vor ihr gelang - Judy Winter hat es geschafft: Wie keine vor ihr verkörpert sie Glanz und Tragik der großen Diva Marlene Dietrich. Sie nähert sich dieser Ikone des 20. Jahrhunderts - der Berlinerin, die ein Weltstar war - respektvoll, fragend und selbstbewußt. Sie entdeckt eine faszinierend widersprüchliche Frau und eine Meisterin des glamourösen Auftritts.

Das Stück zeigt Marlene vor einem Konzert, aber natürlich nicht vor irgendeinem Konzert, sondern vor ihrem Auftritt in ihrer Heimatstadt Berlin. Sie putzt ihre Garderobe, organisiert die Blumen, bekämpft ihr Lampenfieber, lenkt sich mit Erinnerungen ab, sucht Halt bei ihrer Begleiterin, gibt Interviews, probiert ihren Auftritt, memoriert die Lieder … und dann geht sie hinaus auf die Bühne und singt. Judy Winter interpretiert die unsterblichen Lieder der Dietrich auf ihre eigene unvergleichliche Art: Sag mir wo die Blumen sind, Go away from my Window, Ne me quitte pas... rühren das Publikum zu Tränen und  wecken gleichermaßen Bewunderung für die Schauspielerin und Sängerin.

Vor 22 Jahren starb Marlene Dietrich, doch ihr Mythos lebt weiter! Marlene und Berlin, Berlin und Marlene - es war Haßliebe auf den ersten und letzten Blick, die ein Leben lang hielt. Bis zu jenem ihr nicht würdigen Abschied, den ihr ihre Stadt im Mai 1992 ausrichtete, als man ihre sterblichen Überreste hier unter die heimatliche Erde brachte. Marlene Dietrich, die von Schöneberg aus aufgebrochen war, die Welt zu erobern, hatte einen langen Weg zurückzulegen, um von Berlin nach Berlin zu gelangen und, ein Menschenleben später, in Friedenau nach Hause zu finden. Aus der Rückschau betrachtet, wirkt ihre Deutschland-Visite von 1960 wie die Generalprobe für jene endgültige Heimkehr, die sich dreißig Jahre später vollzog, als sie, ihrem letzten Willen gemäß, in Berlin zu Grabe getragen wurde.

Aber dann, im Mai 2002, war es soweit: Marlene Dietrich wird Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt und Berlin macht für seinen einzigen großen Weltstar eine Ausnahme von der Regel, daß nämlich die Ehrenbürgerwürde normaler Weise nur an Lebende verliehen wird.

Mit MARLENE kehrt eine der erfolgreichsten Produktionen der letzten 16 Jahre
auf die Bühne des Renaissance-Theaters  Berlin zurück.
Sie wurde mit dem Publikumspreis der Theater Gemeinde Berlin/ Brandenburg als Aufführung des Jahres 1998 ausgezeichnet und
Judy Winter wurde 1999 und 2000 der Goldene Vorhang des Berliner Theaterclubs als Beste Darstellerin verliehen.


"Ein Abend der Superlative." Carmen Böker, Berliner Zeitung

"Marlene Dietrich feiert Wiederauferstehung." Peter Hans Göpfert, Berliner Morgenpost

"Marlene, triumphal."
Lorenz Tomerius, Welt am Sonntag
 

"Judy Winter ist Marlene Dietrich ... und nimmt die Ovationen des Publikums entgegen, Marlene bis zuletzt ... Beim Schlußapplaus ist nicht mehr auszumachen, wer hier eigentlich gefeiert wird: die tote Marlene in einem Akt der Wiedergutmachung, oder die sehr lebendige Judy Winter?" Theater Heute

 


Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.






 

mit
Judy Winter, Ulrike Jackwerth, am Flügel Harry Ermer / Michael Belter
Regie Dietmar Pflegerl
Bühne und Kostüme Dieter Klaß
Musikalische Leitung Adam Benzwi

Spieldauer ca. 1 Stunde und 45 Minuten, keine Pause

Kritik Bislang veröffentlichten wir an dieser Stelle Kritiken über die Aufführung. Leider wird dieser Service von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet. Daher können wir Ihnen erst nach eindeutiger Klärung, in welcher Weise die Vergütung bei der Wiedergabe von Rezensionen zu erfolgen hat, diese Information wieder anbieten.

GÄSTEBUCH
Foto: Jürgen Rocholl

Foto: Jürgen Rocholl

Foto: Jürgen Rocholl

Foto: Jürgen Rocholl

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