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Deutschsprachige Erstaufführung,Gastspiel
SOUVENIR - Eine Phantasie über das Leben der Florence Foster Jenkins -Gastspiel des RT-

von Stephen Temperley

Deutsch von Lida Winiewizc

Gastspieldaten:
(Spielzeit 2008/09)
1./2.11.2008 am Theater der Stadt Schweinfurt

(Spielzeit 2009/10)
6.-16.11.2009, Deutschlandtournee
25.-27.11.2009 in Brixen, Meran, Schlanders (IT)
4./5./8.-14.2. und 4./7./9.-11.3/15.-17.3.2010
am Theater in der Josefstadt, Wien (A)
13.-29.4.2010, Deutschlandtournee
7.-9.5.2010 im Erholungshaus, Leverkusen


„Die Leute mögen behaupten, daß ich nicht singen kann. Aber niemand kann behaupten, ich hätte nicht gesungen.“ Klingt doch bezaubernd, oder? Doch noch viel bezaubernder für jedes Ohr ist die Arie der Königin der Nacht gesungen von Florence Foster Jenkins!

‚Madame Flo’ war und ist ein Phänomen. Die reiche amerikanische Erbin sang in den 1940er Jahren vor einem hin-(und her-)gerissenen New Yorker Publikum nicht nur leidenschaftlich gerne die Klassiker der Opernliteratur, sondern sang diese auch total und zum Erbarmen falsch! Ihre Plattenaufnahmen genießen heute noch Kultstatus und erheitern ganze Partygenerationen. Wer damals „FFJ“ live erleben wollte, durfte beim Ticketkauf nicht trödeln oder mußte auf dem Schwarzmarkt Höchstpreise hinblättern. Was zunächst mit kleinen Soireen vor Park-Avenue-Freunden begann, endete mit einem legendären Konzert in der ausverkauften und tobenden Carnegie Hall. Die Reaktionen auf ihre balkenbiegend schräge Freistil-Sangeskunst waren und sind extrem: Die Stimmung steigt, der Schweiß bricht einem aus, die Ohren schmerzen, der Atem geht stockend, das Herz rast und die Hände zittern. Damals verließ manch Besucher den Saal, um das Lachen nicht länger unterdrücken zu müssen, Damen erlitten hysterische Anfälle, das Publikum stopfte sich Taschentücher in der Mund, um nicht zu schreien, und GI’s zogen erst in den Krieg, wenn sie Madame Flo leibhaftig erleben konnten.

Florence Foster Jenkins ist und bleibt eine Überzeugungstäterin, eine unerschütterliche, selbstbewußte und sagenhaft talentfreie Sopranistin, von deren Wirkung und Karriere vermeintliche heutige Superstars nur träumen können… 

mit
Désirée Nick, Christoph Schobesberger
Besetzung bis September 2009 Lars Reichow
Regie Torsten Fischer
Bühne Vasilis Triantafillopoulos
Kostüme Andreas Janczyk

Spieldauer ca. 1 Stunde 50 Minuten inkl. Pause

GÄSTEBUCH
© Barbara Braun/ drama-berlin.de

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