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Michael von Au

Der gebürtige Berliner Michael von Au begann seine künstlerische Laufbahn in der Schauspielschule Maria Körber, an der er zwischen 1984 und 1987 in seiner Heimatstadt ausgebildet wurde.

Erste Theaterrollen verkörperte er an den Münchner Kammerspielen, wo er u. a. bei „König Lear“ von Shakespeare oder „Prinz Friedrich von Homburg“ von Kleist mit dem Regisseur Dieter Dorn zusammen arbeitete. Im Residenztheater München spielte Michael von Au ebenfalls unter der Regie von Dieter Dorn ab 2001 u. a. acht Jahre lang in Shakespeares „Kaufmann von Venedig“. Des Weiteren war er dort in Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ unter der Regie von Barbara Frey zu sehen. Diese Inszenierung wurde 2005 zu den Salzburger Festspielen eingeladen. In München folgten in den kommenden Jahren u. a. Rollen in Rezas „Der Gott des Gemetzels“  (2008, Regie: Dieter Dorn), O’ Neills „Ein Mond für die Beladenen“ (2008, Regie: Thomas Langhoff). 2011 feierte die „Die Au Mann Schau – spontan aber herzlich“, ihre Uraufführung. Hier präsentieren sich Michael von Au und Tim Bergmann als musikalische Entertainer. Die Show trägt nicht nur seinen Namen, Michael von Au hat die Show auch konzipiert und führt gemeinsam mit Tim Bergmann Regie. 2012 zog es Michael von Au nach Berlin, wo er in John von Düffels Version von Esther Vilars „Der dressierte Mann“ im Theater am Kurfürstendamm zu sehen war (Regie: Martin Woelffer). Im selben Jahr stand er allerdings auch im Staatstheater am Gärtnerplatz in München auf der Bühne. Dort sah man ihn in Benatzkys „Im weißen Rößl“ unter der Regie von Josef E. Köpplinger. Zuletzt spielte Michael von Au im Fritz Rémond Theater in Frankfurt am Main in Zellers Komödie „Die Wahrheit“, einer Inszenierung von Franz Lorenz-Engel.

Auch dem Fernsehpublikum ist Michael von Au bestens bekannt. Ab dem Jahr 2000 verkörperte er in der Vorabendserie „Samt und Seide“ (Regie: Gunter Friedrich) den Florian Unger, eine der Hauptrollen. An der Seite von Muriel Baumeister spielte er 2003 in dem Zweiteiler „Das Bernstein Amulett“ (Regie: Gabi Kubach). Ebenfalls unter der Regie von Gabi Kubach entstand 2006 „Liebe ist das schönste Geschenk“. Neben seiner Arbeit für unterschiedliche Fernsehfilme ist Michael von Au auch in Episodenrollen in Serien zu sehen. So spielte er 2007 in „Der Alte: Bei Einbruch Mord“ (Regie: Hartmut Griesmayr) oder jüngst in „Soko 5113: Todestag“ (Regie: Patrick Winczewski).

(Stand: September 2013)


Aufführungen:
VENUS IM PELZ
Foto: Renate Neder

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