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Gérald Sibleyras
Der am 7. November 1961 in Paris geborene Gérald Sibleyras zählt zurzeit zu den meistgespielten französischen Theaterautoren Europas.
 
Von 1996 bis 1999 arbeitete er als Redakteur bei ‚France Inter’, wo er später auch als Produzent tätig war. Im Jahre 2000 wurde sein zusammen mit Jean Dell verfasstes Stück „Le béret de la tortue“ am Théâtre Splendid St. Martin uraufgeführt, in verschiedene Sprachen übersetzt und in Deutschland, Spanien sowie Italien aufgeführt.
 
„Wind in den Pappeln“ wurde am 17. Januar 2003 mit Georges Wilson, Maurice Chevit und Jacques Sereys in den Hauptrollen am Théâtre Montparnasse uraufgeführt, vier Mal für den Prix Molière, den wichtigsten französischen Theaterpreis, nominiert und seither in mehreren europäischen Ländern gespielt. Die englische Adaption des Stücks von Tom Stoppard lief unter dem Titel „Heroes“ von Oktober 2005 bis Januar 2006 mit Richard Griffiths, Ken Stott und John Hurt in den Hauptrollen erfolgreich im Londoner West End und wurde 2006 mit dem ‚Theatregoers' Choice Award für die beste Ensembleleistung und mit einem ‚Laurence Olivier Award’ in der Kategorie ‚Best New Comedy’ ausgezeichnet. In deutscher Sprache wurde das Stück unter dem Titel „Helden“ in der Saison 2006/07 am Badischen Staatstheater erstaufgeführt. Am Renaissance-Theater feierte es unter dem Titel „Wind in den Pappeln“ im Oktober 2007 Premiere.
 
Für die ebenfalls in Zusammenarbeit mit Jean Dell entstandene Komödie „Un petit jeu sans conséquence“ erhielten die beiden Autoren den Prix Molière für das beste französische Theaterstück. Auch seine Stücke „L’Inscription“ (2004) und „Une heure et demie de retard“ (2005) erfreuen sich großer Beliebtheit bei Publikum und Kritik in ganz Europa.
 
2006 erlebten gleich zwei Werke von Gérald Sibleyras ihre Uraufführung: „Vive bouchon“ am Théâtre Michel und am Théâtre Montparnasse „Der Tanz des Albatros“, Sibleyras' neuestem Stück, das erneut für den Prix Molière nominiert wurde.
 
(Stand: Oktober 2007)

Aufführungen:
WIND IN DEN PAPPELN
WIND IN DEN PAPPELN -Gastspiel des RT-
Porträt, © Verlag

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