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Felix Martin / Matthias Freihof

Der gebürtige Hamburger Felix Martin stand zum ersten Mal mit zwölf in Mozarts ZAUBERFLÖTE (Regie: Götz Friedrich) auf der Bühne der Hamburger Staatsoper. Seine Ausbildung erhielt er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Später  debütierte er am Burgtheater. In Berlin spielte er die Titelpartie in SCHLEMIHL im Theater des Westens sowie in den Berliner Kammerspielen ELVIS (Nachwuchspreis der Theatergemeinde „Daphne“) und den Frank N. Furter in der ROCKY HORROR SHOW. Peter Weck holte ihn für die DSE von LES MISÉRABLES als Marius sowie für die UA von Alan Parsons FREUDIANA als Prof. Spiegel nach Wien. Weitere Hauptrollen übernahm er u. a. als Tod in ELISABETH (Berlin, Wien, Zürich), Colloredo in MOZART! (Regie: Harry Kupfer), Graf von Krolock in TANZ DER VAMPIRE (Hamburg, Regie: Oscar-Preisträger Roman Polanski) und in DU BIST IN ORDNUNG, CHARLY BROWN!, DORIAN GRAY, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, Danny in GREASE sowie den Puck in Heinz-Rudolf Kunzes Musicalversion vom SOMMERNACHTSTRAUM. In Lloyd-Webbers ASPECTS OF LOVE erhielt er den Musicalpreis "Image" für die Rolle des Alex. Zuletzt spielte er  den Leopold im WEISSEN RÖSSL bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, die Zaza in EIN KÄFIG VOLLER NARREN im Theater Lüneburg sowie den Scrooge in der Arena-Tour VOM GEIST DER WEIHNACHT. Im Fernsehen sah man ihn u.a. in ICH HEIRATE EINE FAMILIE, SYLTER GESCHICHTEN und ATLANTIS. Seit 2006 präsentiert er in einer weiten Bandbreite zwischen Musical, Chanson und Swing seine Soloprogramme: MUSICALS & MORE, REISE DURCH DIE NACHT und SCHÖNE BESCHERUNG. Seit Ende 2009 schlüpft er in die Rolle seines Alter Egos "Jonny Kiss" und präsentiert eine kurios skurrile Schlager-Comedy-Show. 2008 feierte sein Open-Air-Musicalkonzert FELIX MARTIN & FRIENDS Premiere. Als Solist trat er bei zahlreichen Musical- und Gala-Konzerten auf, darunter: MUSICAL ON ICE, SOMMERNACHT DES MUSICALS, ELISABETH - THE 10TH ANNIVERSARY CONCERT im Wiener Konzerthaus oder in  BEST OF MUSICAL! in der Kölner Lanxess- Arena. Bis heute veröffentliche er vier Solo-CDs, die alle die Spitze der deutschsprachigen Musicalcharts erreichten. 2008 / 2009 wurde er bei einer Leserwahl des Musical Magazins DaCapo 2008 / 2009 zur besten männlichen Musicalstimme und zum besten Darsteller gewählt.

(Stand: Juni 2015)

Der Schauspieler, Entertainer und Sänger Matthias Freihof stammt aus Plauen im Vogtland. Von 1983 bis 1987 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Zugleich spielte er erste Rollen am Berliner Maxim Gorki Theater unter der Regie von Thomas Langhoff und Rolf Winkelgrund. Es folgte ein Engagement im Kleist-Theater in Frankfurt / Oder. Weitere Stationen waren u. a. der Palast der Republik, das Berliner Ensemble, die Volksbühne Berlin, oder das Stadttheater Klagenfurt, wo er u. a. als Higgins in MY FAIR LADY zu sehen war. In Harwoods KOLLABORATION  spielte er auf Tournee den Stefan Zweig. Am Schlossparkt  Theater Berlin war er in Hackes DER KLEINE KÖNIG DEZEMBER und in Schmidts EINSTEINS VERRAT zu sehen. Als Regisseur inszenierte er z. B. Renards GANZE KERLE,   die UA von Limburgs MÖWE UND MOZART und 2014 die UA von Brambeers MANN ÜBER BORD, hier stand er auch selber auf der Bühne. Einem größeren Publikum wurde Matthias Freihof durch den Film COMING OUT (Regie: Heiner Carow) bekannt. Für seine Rolle als Philipp Klarmann erhielt er 1990 den Darstellerpreis des letzten Nationalen Filmfestivals der DDR . Der Film wurde mit dem Silbernen Bären der Berlinale 1990 ausgezeichnet. Weitere seiner Kinofilme waren u. a. 1994 IM  ZEICHEN DER LIEBE (Regie: Käthe Kratz) und 1999 ZURÜCK AUF LOS (Regie: Pierre Sanoussi-Bliss). Für die Regisseurin Doris Dörrie stand er 2007 in KIRSCHBLÜTEN, 2009 in DIE FRISEUSE und 2011 in GLÜCK vor der Kamera. Zuletzt drehte er WEIBER! SCHWESTERN TEILEN. ALLES. (Regie: Pierre Sanoussi-Bliss). Außerdem spielte er u. a. von 1998 bis 2002 er in der Krimireihe SISKA, in dem Dreiteiler VERA BRÜHNE (Regie: Hark Bohm) oder   in Heinrich Breloers Zweiteiler DAS TODESSPIEL. Es folgten Episodenrollen, u. a. in den Fernsehreihen STUBBE, TATORT, DER ALTE, IN ALLER FREUNDSCHAFT, INSELN UNTER DEM WIND und in diversen SOKO-Produktionen. Matthias Freihof widmet sich außerdem regelmäßig musikalischen Projekten. Er war Meisterschüler der Brecht-Interpretin Gisela May und Stipendiat der Berliner Günter-Neumann-Stiftung. Neben den Konzerttourneen mit seiner Band L‘Art de Passage wirkte er u. a. am Friedrichstadtpalast bei PRÄSENT 20 mit, einer DDR-Schlagerrevue. 2003 und 2005 war er mit dem Band-Projekt DER WILDE GARTEN auf Tournee und hat mittlerweile mehrere Alben veröffentlicht.


(Stand: Juni 2015)


Aufführungen:
FAST NORMAL (Next to Normal)
Fotos v.l.: Dirk Hetzel, René Hofschneider

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