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Miriam Goldschmidt
Miriam Goldschmidt wurde in Deutschland geboren. Sie studierte von 1966 bis 68 Mime bei Jean Lecoq und Tanz bei Laura Shellen in Paris. In diese Zeit fallen ihre ersten Arbeiten als Schauspielerin und Regisseurin.
 
Von 1968 bis 1971 arbeitete sie für Harry Buckwitz am Stadttheater Darmstadt, für Peter Zadek an den Kammerspiele München, für Werner Düggelin und Hans Hollmann am Stadttheater Basel.
 
1971 ging sie zu Peter Brook ans C.I.C.T. nach Paris. So begann eine fortdauernde Zusammenarbeit, die mit der Inszenierung von „Glückliche Tage“ am Renaissance-Theater im Mai 2006 einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Mit Brook ging Goldschmidt 1971/72 auf Theater-Safari durch Algerien, Niger, Nigeria, Westafrika (u. a. mit „La conférence des oiseaux“). Ab 1975 spielte sie in den Bouffes du Nord in „Timon d’Athènes“, „Les Iks“, „L’os“ und in „Ubu“. 1987 bis 89 spielte sie in „Le mahabarata“ (Bühne und Film).
 
Miriam Goldschmidt spielte in Inszenierungen der ganz großen Regisseure deutscher Sprache: Peter Stein, Luc Bondy, George Tabori, Manfred Karge, Matthias Langhoff, Frank Baumbauer, u. a. Daneben erarbeitete sie als Schauspielerin und Regisseurin immer wieder eigene, unkonventionelle Projekte und ging damit auf Tournee. Sie spielte in Filmen und unterrichtete Schauspiel an der Universität der Künste, Berlin, und am Mozarteum in Salzburg.
Zu ihren neuesten Produktionen gehören „Sweeny agonistes“ (mit Thorsten Lensing), „Orpheus underground“ (mit Hendrik Mannes), „Maracuja“ (mit Norbert Mauk) und „Was ihr wollt“ (mit Georg Darwash).
 
Miriam Goldschmidt lebt in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern.
 
(Stand: Mai 2006)

 

 

Aufführungen:
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Porträt

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