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Horst Jüssen
In Reckling­hausen geboren, in Husum an der Nordsee aufgewachsen. Nach dem Wirtschaftsabitur absolvierte er eine Banklehre, bevor er 1961 auf die Schau­spielschule in Berlin ging.
1963 engagierte ihn Erwin Piscator für das Nachwuchs­studio der Freien Volksbühne, Berlin. Es folgten Engagements in Berlin am Hebbel Theater, am Renais­sance-Theater und in Hamburg am Ernst Deutsch Theater.
1969 holte ihn Sammy Drech­sel zur Münchener Lach- und Schießgesellschaft. Zusammen mit Dieter Hildebrandt und Klaus Havenstein spielte er lange Zeit an diesem Haus. Im selben Jahr begann die erste Staffel von Michael Pfleghars „Klimbim".
Es folgten zahlreiche Fernseh­spiele und Serien: „Himmlische Tochter“, „Die lieben Ver­wandten“ sowie Gastrollen bei „Derrick“ und vielen anderen Serien. Auf 21 Theatertourneen spielte er u. a. Molière, Shake­speare, moderne Zeitstücke, Kriminal- und Boulevardstücke, aber auch in feste Engagements an Theatern in München und Hamburg.
Horst Jüssen arbei­tet auch als Autor. Achtzehn Theaterstücke, darunter sie­ben Stücke für Kinder hat er bereits veröffentlicht. Für „Kaspar und der Löwe Poldi“ erhielt er den "Gebrüder Grimm Preis" der Stadt Berlin. Nach fünfjähriger Arbeit brachte er im April 2001 seinen ersten Roman „Jeschua“ heraus. 2002 erschien sein zweiter Roman „Teufelskreis“. In der Kleinen Komödie in München war er zuletzt in der „Dinner-Party“ von Neil Simon zu sehen. Er ist Autor und Initiator von „Die Klimbim-Familie lebt“, das 2005 im Renaissance-Theater in der Inszenierung von Thomas-Louis Pröve aufgeführt wurde.
Horst Jüssen starb am 10. November 2008 in München.
 
(Stand: Juli 2005)
 

Aufführungen:
DIE KLIMBIM-FAMILIE LEBT!

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