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Peter Franke
Eigentlich wollte Peter Franke Opernsänger werden. Seine Traumrolle, der Papageno in Mozarts „Zauberflöte“, war bereits während seines Gesangsstudiums an der Essener Folkwang-Schule in greifbare Nähe gerückt, als man ihm riet, erst die Ausbildung zu beenden.
Sein erstes Engagement erhielt er 1969 dann doch beim Sprechtheater - am Düsseldorfer Schauspielhaus. Es war der Beginn einer erfolgreichen Karriere, die ihn an die bedeutendsten Bühnen führte. Am Schauspiel Frankfurt spielte er in der Regie von Luc Bondy 1974 die Titelrolle in der Uraufführung von Horst Laubes „Der Dauerklavierspieler“ und den Arlequin in Marivaux’ „Die Unbeständigkeit der Liebe“. Es folgten Engagements am Bremer Theater, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dann drei Jahre am Berliner Schiller-Theater. Seit 1988 arbeitet Peter Franke am Thalia Theater und den Hamburger Kammerspielen.
 
Immer wieder geht er auf literarische und musikalische Entdeckungsreisen für eigene Programme. Aus seiner persönlichen Begegnung mit Dario Fo entsprang eine intensive Auseinandersetzung mit dessen Werk. Unter dem Titel „Die Hochzeit von Kanaa“ präsentierte Peter Franke 2002 seinen ganz speziellen Dario-Fo-Abend im Bruckner-Foyer des Renaissance-Theaters. Hier spielte er im selben Jahr auch die Rolle des Avner Milstein in Yasmina Rezas „Reise in den Winter“ (Regie: Felix Prader). An unserem Haus spielte er 2003 auch in Arthur Millers „Scherben“ unter der Regie von Elke Lang.
Von den Filmen, in denen er mitwirkte, seien „Schlafes Bruder“, „Zugvögel – Einmal nach Inari“ und als Sepp Herberger in „Das Wunder von Bern“ erwähnt.
 
(Stand: November 2003)

Aufführungen:
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