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Yasmina Djaballah
Als „eine unerschütterlich patente Midinette, die das Leben nimmt, wie’s kommt“ (Galerie des Theaters) war sie vor zwei Jahren am Renaissance-Theater zu sehen. Im Kreise ihrer Kolleginnen in Grumbergs „Atelier“ (Regie: Felix Prader) verkörperte ihre schwangere Marie das fröhlich-bejahende Lebensprinzip schlechthin. Nun arbeitet sie zum zweiten Mal an unserm Haus und zum dritten Mal gemeinsam mit Felix Prader, der sie bereits 1998/99 am Theater in der Josefstadt in Wien in „Das Spiel von Liebe und Zufall“ von Marivaux als Lisette besetzt hatte.
Die gebürtige Algerierin erhielt ihre Tanz-, Gesangs- und Schauspielausbildung von 1992 bis 1996 an der Stage School of Music, Dance and Drama Hamburg, der Hochschule der Künste in Berlin und am Lee Straßberg Institute in New York. Anschließend bekam sie ein dreijähriges Engagement am Schauspielhaus Zürich, wo sie mit bedeutenden Regisseuren zusammenarbeiten konnte: mit David Mouchtar-Samorai in „Liebe und Lüge“ von Marivaux, mit Peter Palitzsch in „Der Vater“ von Strindberg und mit Harald Clemen - in seiner Inszenierung „Der Krüppel von Inishmaan“ des britisch-irischen Autors Martin McDonagh war sie eine teuflisch unfromme Dorf-Helen.
Am Renaissance-Theater Berlin spielte sie 2002 in Yasmina Rezas „Reise in den Winter“ unter der Regie von Felix Prader.
Auch im Fernsehen ist Yasmina Djaballah seit 1995 präsent, von „Polizeiruf 110“ bis zu „Zwei Asse und ein König“.
 
(Stand: Oktober 2002)
 

Aufführungen:
DAS ATELIER
DAS ATELIER -Gastspiel des RT-

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