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Oliver Boysen
Er stammt aus einer Theaterfamilie - sein Vater ist der Schauspieler Claus Boysen - und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Schon während der Studienzeit spielte er im Werkraum der Münchner Kammerspiele und machte seine ersten Fernseherfahrungen mit kleineren Rollen u. a. in „Der König von St. Pauli“ (Regie: Dieter Wedel). Bald kam die erste große Fernsehrolle - in „Dreamboy macht Frauen glücklich“ (Regie: Markus Bräutigam); inzwischen gehört er zu den vielbeschäftigten jungen Fernsehdarstellern und dreht in diesem Sommer seinen ersten Kinofilm („Ganz und gar“, Regie: Marco Kreuzpaintner).
Oliver Boysen liegt indes viel daran, daß das Theater nicht zu kurz kommt. Ein vielversprechender Start glückte ihm in Berlin am Maxim-Gorki-Theater, wohin ihn von 1999 - 2001 sein erstes Engagement führte. Hier fiel er u. a. als Bräutigam in Botho Strauß’ „Sieben Türen“ und als Ethan in den „Altruisten“ von Nicky Silver mit einer gelungenen Mick-Jagger-Parodie auf. In Katharina Thalbachs spektakulär erfolgreichem „Hauptmann von Köpenick“ war er der Dienstmann Willy Wormser und war - in der dritten Spielzeit - als Kostja in ihrer heftig umstrittenen Inszenierung der „Möwe“ von Tschechow zu sehen.
2002 spielte er am Renaissance-Theater Berlin in Yasmina Rezas „Reise in den Winter“ unter der Regie von Felix Prader.
 
(Stand: Oktober 2002)

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