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Maria Hartmann
Maria Hartmann wuchs in Hamburg auf und erhielt ihre Schauspielausbildung bei Boy Gobert. Ihre ersten Rollen spielte sie von 1978 bis 1980 am Thalia Theater Hamburg: die Martha in „Frühlingserwachen“ (Regie: Klaus Emmerich), die Lady Agatha Carlisle in „Lady Windermeres Fächer“ (Regie: Boy Gobert) und das Gretchen in „Faust I“ und „Faust II“ unter der Regie von Hans Hollmann.
Ihre Vielseitigkeit konnte Maria Hartmann an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin in den Jahren 1980-1993 unter Beweis stellen, indem sie unterschiedlichste Rollen übernahm: u. a. die Eve im „Zerbrochenen Krug“ von Kleist (Regie: Hans Lietzau), Brigida in „Trilogie der Sommerfrische“ von Goldoni (Regie: Nicolas Brieger), Hermia im „Sommernachtstraum“ von Shakespeare (Regie: Klaus Emmerich), die Christine in „Zur schönen Aussicht“ von Horvath, die Präsidentin de Tourvel in „Gefährliche Liebschaften“ von Hampton, Elena in „Kleinbürger“ von Gorki (Regie: Harald Clemen), Alwine Lachmann in „Michael Kramer“ von Hauptmann (Regie: Harald Clemen), die Gina in „Die Wildente“ von Ibsen (Regie: Katja Paryla) und die Lady Macbeth in Shakespeares „Macbeth“ (Regie: Katharina Thalbach). Am Deutschen Theater spielte Maria Hartmann 1994/95 die Monique in „Quai West“ von Bernard-Marie Koltès unter der Regie von Wilfried Minks. Am Renaissance-Theater war Maria Hartmann in Michael Frayns „Kopenhagen“ sowie in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Donald Margulies’ „Freunde zum Essen“ zu sehen.
 
Von den zahlreichen Film-und Fersehproduktionen, in denen sie mitwirkte, sind vor allem die Kinofilme „Die Sonntagskinder“ (1979, Regie: Michael Verhoeven), „Die Platzanweiserin“ (1984, Regie: Schulze-Rohr, Ufa Berlin) und „Der gläserne Himmel“ (1987, Regie: Nina Grosse) und die Fernsehproduktionen „Tatort“ (1987 u. 1996), „Frauenarzt Dr. Markus Merthin“ (1994) und „Wolffs Revier“ (1997) besonders zu erwähnen.
 
(Stand: Mai 2002)

Aufführungen:
FREUNDE ZUM ESSEN
FREUNDE ZUM ESSEN -Gastspiel des RT-
(c) Privat

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