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Fred Berndt
Der Bühnenbildner und Regisseur Fred Berndt wurde 1944 in Cottbus geboren und lebt seit 1958 in Berlin. Von 1964 bis 69 absolvierte er ein Bühnenbildstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Willi Schmidt. Als Bühnenbildner wirkte er u. a. an zahlreichen Arbeiten George Taboris mit. Seinen ersten großen Regie-Erfolg hatte Fred Berndt 1982 in der Schaubühne am Lehniner Platz mit Eduardo de Filippos „Die Kunst der Komödie“. Für weitere Inszenierungen und Bühnenbilder zeichnete er u. a. am Schauspiel Frankfurt a. M., am Akademietheater Wien (Hermann Brochs „Die Erzählung der Magd Zerline“, 1983), an den Städtischen Bühnen Köln und am Schauspielhaus Zürich verantwortlich.
1988 wurde seine Inszenierung von Doris Lessings „Jedem seine eigene Wildnis“ am Berliner Schiller-Theater zum Theatertreffen eingeladen.
1992 führte er Regie bei Samuel Becketts „Warten auf Godot“ mit Heinz Werner Kraehkamp und Michael Altmann an der Freien Volksbühne Berlin.
Berndt entwarf außerdem Bühnenbilder für die Staatsoper (u. a. „Cesare e Cleopatra“) und arbeitete als Regisseur am Theater des Westens („Jonny Johnson“). In der Spielzeit 1997/98 schuf er Inszenierung und Bühnenbild für Webers „Freischütz“ in Frankfurt a. M. und für Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ in Essen.
 
Nach „Molly Sweeney“ von Brian Friel (1997), Terrence McNallys „Lissabonner Traviata“ (1998) und „Amys Welt“ von David Hare war mit „Kopenhagen“ zum vierten Mal eine Arbeit Fred Berndts am Renaissance-Theater zu erleben.
 
(Stand: Februar 2001)

Aufführungen:
KOPENHAGEN
LA VITA NOVA
LISSABONNER TRAVIATA

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