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Hans Hoffer
Seit langem gehört Hoffer im deutschsprachigen Theater zur ersten Garde der Bühnenbildner.
Nach Studien an der Akademie für Musik und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien entwickelte er am Wiener Avantgarde-Theater eine Gesamtraumbühne und integrierte das Publikum in die Szene.
Es folgten sieben Jahre Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste Wien und zahlreiche Arbeiten als Bühnenbildner für die großen Theater Österreichs, der Schweiz und Deutschlands.
Seit 1981 („Sonnenstaub“ von Roussel am Schiller-Theater) verbindet ihn eine lange produktive Zusammenarbeit mit Hans Hollmann: z. B. die Uraufführung von Elfriede Jelineks „Clara S.“ 1982 in Bonn; Schnitzlers “Komödie der Verführung“ 1984 am Schiller-Theater; „Hamlet“ am Burgtheater Wien; „Schattenlinie“ von Tankred Dorst 1995 am Akademietheater Wien; „Tannhäuser“ an der Deutschen Oper am Rhein 1995; „Parzival“ 1996 am Opernhaus Zürich; „Der Turm“ am Bugtheater Wien 1997; „Der Bauer als Millionär“ von Ferdinand Raimund am Schauspielhaus Zürich1997.
Außerdem in Berlin: „Das verratene Meer“ von Hans Werner Henze an der Deutschen Oper, Regie: Götz Friedrich; „Bunbury“ von Oscar Wilde am Renaissance-Theater, Regie: Hans Hollmann.
 
Hans Hoffer führte darüber hinaus Regie, z. B. bei der Uraufführung von Jelineks „Wolken Heim“, Bühnen der Stadt Bonn, 1988 und inszeniert eigene interdisziplinäre Projekte wie z.B. "Odysseus" mit dem Komponisten O.M. Zykan für die „Klangwolke“ Linz; "Shalom", Musik: Werner Pirchner für den steirischen herbst.
 
Außerdem baut Hoffer große internationale Ausstellungen wie z. B. „Ägyptomanie“ (Künstlerhaus Wien), „Heller Zauber" (Villa Stuck, München), "Botschaft der Musik" (Kunsthistorisches Museum im Palais Harrach) und konzipiert Architekturen wie z.B. „Menschenhaus-Rotel Inn“ Passau; ein „Baumdenkmal" in Wien; das Festspielhaus „Kopftheater" in Schwyz.
Hoffer lehrt am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.
 
(Stand: Januar 1998)

Aufführungen:
BUNBURY oder WIE WICHTIG ES IST, ERNST ZU SEIN
BUNBURY oder WIE WICHTIG ES IST, ERNST ZU SEIN -Gastspiel des RT-

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