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Wolfgang Grindemann
Wolfgang Grindemann wurde in Hamburg geboren und studierte dort Kunstgeschichte, Schulmusik, Oper und Schauspiel / Musical. Von 1985 bis 1987 war er am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg engagiert (dort u. a. als Mohr in Schillers „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“). Danach hatte er ein vierjähriges Engagement am Theater Heilbronn. Er spielte u. a. den Clavigo, den Herzog Alba in Schillers „Don Carlos“, Wladimir in Becketts „Warten auf Godot“, den Conferencier in Kanders „Cabaret“ und – in eigenem Konzept – die Titelrolle in Dostojewskijs „Großinquisitor“. Von 1991 bis 94 war Wolfgang Grindemann am Landestheater Coburg engagiert. Dort sah man ihn als Salieri in Schaffers „Amadeus“, als Fernando Krapp im gleichnamigen Stück von Dorst und als Vater Ubu.
Seitdem arbeitet Wolfgang Grindemann als freier Schauspieler im Theater am Ku’damm, am Renaissance-Theater Berlin und am Zürcher Schauspielhaus. Außerdem spielte er – nicht erst seitdem – in diversen Film- und Fernsehproduktionen: z. B. in „Farinelli“, „Liebling Kreuzberg“, „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ u. v. a. m.
Im Renaissance-Theater war er in Feydeaus „Die Dame vom Maxim“ und zuletzt als Butler Merriman in Wildes „Bunbury“ zu sehen.
 
(Stand: Januar 1998)

Aufführungen:
BUNBURY oder WIE WICHTIG ES IST, ERNST ZU SEIN
BUNBURY oder WIE WICHTIG ES IST, ERNST ZU SEIN -Gastspiel des RT-
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