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Samuel Beckett
"Ich will Poesie in das Drama bringen, eine Poesie, die das Nichts durchschritten hat und in einem neuen Raum einen neuen Anfang findet ... Ich konnte nicht die Antworten geben, die man erhofft hat. Es gibt keine Patentlösungen."

Samuel Beckett, geboren am 13. April 1906 in Dublin, wächst in einem bürgerlichen protestantischen Elternhaus auf. 1923 beginnt er sein Studium der Romanistik am Trinity College in Dublin. Von 1928 bis 1930 lehrt er Englisch an der "École Normale Supérieur" in Paris. Dort macht er Bekanntschaft mit James Joyce, der ihn nachhaltig beeinflußt. Von 1933 bis 1936 lebt er in London, 1936/37 in Deutschland und von 1937 an in Frankreich. 1941 schließt er sich der Résistance an. 1942 flieht er vor der Gestapo in den unbesetzten Teil Frankreichs und wird Landarbeiter. 1945 arbeitet er für das Rote Kreuz in Irland. Darauf kehrt er nach Frankreich zurück und lebt bis zu seinem Tod am 22. Dezember 1989 in Paris.
 
Beckett wurde erst nach dem Krieg mit seiner Romantrilogie "Molloy" (1951), "Malone stirbt" (1951) und "Der Namenlose" (1953) und insbesondere mit seinem Stück "Warten auf Godot" (1952), das den Begriff vom "Theater des Absurden" etablierte,  international bekannt. Er schrieb in englischer, später in französischer Sprache. 1969 erhielt Beckett den Nobelpreis für Literatur.
 
Beckett inszenierte auch einige seiner Stücke selbst, so zum Beispiel "Endspiel" (1967), "Das letzte Band" (1969), "Glückliche Tage" (1971), "Warten auf Godot" (1975, alle vierSchillertheater Berlin) und "Happy Days" (1979, London).

Aufführungen:
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