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Eralp Uzun
Bereits mit 16 Jahren war Eralp Uzun auf der Kinoleinwand zu sehen: In "Nachtgestalten" (1998) von Andreas Dresen. Danach spielte er regelmäßig in beliebten Fernsehserien als Gast, zum Teil in Episodenhauptrollen, darunter in "Lisa Falk" (1998), "Sternenfänger" (2002), "Unser Charly" (2004), "Abschnitt 40" (2006), "Alarm für Cobra 11" (2008). Erste Theatererfahrungen sammelte er im Jahr 2000 beim Berliner Jugendtheater Strahl in "Figaros Hochzeit" in der Rolle des Figaro. Danach spielte er in der renommierten JugendTheaterWerkstatt Spandau. Hier besetzte ihn Regisseur Carlos Manuel in Hauptrollen: "Peer Gynt" (2001, im Programm der Berliner Festwochen 2002), "Nachtasyl" (2004), "Die Brüder Karamasow" (2006).

Durch die Serienhauptrolle des Jimmy (Cemil) Arkadis in "Alle lieben Jimmy" (2006, 2007) fand Eralp Uzun gerade bei den jüngeren TV-Zuschauerinnen eine große Fangemeinde. Auch das Fachpublikum liebte diese Comedyserie: Sie war für den Deutschen Fernsehpreis (2006), die Rose d’Or, den Prix Europa und sogar für den International Emmy Award, den „Fernseh-Oscar“ der USA, (alle 2007) nominiert. Nachdem RTL die Serie absetzte, gab es für Eralp Uzun eine tänzerische Herausforderung: Er nahm an der zweiten Staffel der Tanz-Show "Let's dance" teil, die er nach der zweiten Runde mit Rumba und Quickstep verließ.

Auf der Kinoleinwand suchte Eralp Uzun in der tabulosen Berlin-Satire "Schwarze Schafe" (2006), hier gemeinsam mit Oktay Özdemir, mit einer „Türkengang“ den ultimativen Sex. Mit Drogen dealte er in "Kopf oder Zahl" (2006). In "Straight" (2007) war er in eine turbulente Ménage à trois im multikulturellen Neukölln verwickelt.

Am Renaissance-Theater ist Eralp Uzun in "Goldener Westen" endlich wieder auf der  Theaterbühne zu sehen.

(Stand: September 2008)

http://www.myspace.com/eralpuzunsupport
http://www.dasimperium.com

Aufführungen:
GOLDENER WESTEN
© Ann Streletzki

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