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Julia Malik
Julia Malik wurde in Berlin geboren. Ihren ursprünglichen Entschluß, Geige zu studieren,
gab sie zugunsten der Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater inHamburg auf. Mit ihr in der Hauptrolle inszenierte Ulrike Grote 2001 ihre Abschluß-
Produktion "Greedy (Endstation Sehnsucht)". Für diese Rolle erhielt Julia Malik den
Friedrich-Schütter-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin.
Es folgten Stückverträge u. a. am Schauspiel Hannover in Lutz Hübners "Winner & Loser" (Regie: Barbara Bürk) sowie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg in Irvine Welshs "Trainspotting", William Shakespeares "Romeo und Julia" (Regie jeweils Nils Daniel Finckh) und in der Deutschen Erstaufführung von Henning Mankells "Lampedusa" (Regie: Dominique Schnizer). Seit 2006 ist sie Ensemblemitglied am Hamburger Fleetstreet Theatre. Ferner spielte sie 2006 in Angela Richters Inszenierung "Lovestream" in den Berliner Sophiensaelen und in der Spielzeit 2007/08 die Rahel in "Die Jüdin von Toledo" von Franz Grillparzer am Potsdamer Hans-Otto-Theater (Regie: Jacqueline Kornmüller). Zuletzt stand sie 2008 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen in Eugene O’Neills "Ein Mond für die Beladenen" (Regie: Frank Hoffmann) auf der Bühne, das auch im Repertoire des Théâtre National du Luxembourg zu sehen ist.

Nach ihrer Ausbildung begann für Julia Malik auch die Arbeit für das Fernsehen: 2001
übernahm sie die Hauptrolle in "Boomtown – Es leckt" (Regie: Tom Zenker). Es folgten
wichtige Rollen in Filmen wie "Tödliches Vertrauen" (Regie: Johannes Grieser),
"Stahlnetz - Ausgelöscht" (Regie: Manfred Stelzer) und "Dann kamst du" (Regie:
Susanne Hake) sowie Auftritte in "Doppelter Einsatz", "Im Namen des Gesetzes", "Bella Block" und eine Serienhauptrolle bei der "SoKo Köln". 2006 stand sie v. a. als Nora in der Sat1-Telenovela "Verliebt in Berlin" vor der Kamera.

Neben Film, Fernsehen und Theater tourt Julia Malik als Violinistin mit „Hands up -
Excitement!“ durch Deutschland. 2007 übernimmt sie eine Episodenhauptrolle in der ZDF-Serie "Küstenwache": In der Folge 'Alte Liebe' spielt sie eine Konzertviolinistin. Auch 2008 wird sie im Fernsehen als Violinistin gebucht: "Inga Lindström - Rasmus und Johanna". Im Anschluss spielte sie im Spielfilm "Alter vor Schönheit" und übernahm eine Rolle in der SAT1-Produktion "Claudia, das Mädchen von Kasse 1".

(Stand: August 2009)

Aufführungen:
HAUTNAH (Closer)
EIN MOND FÜR DIE BELADENEN
© Nadja Klier

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