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Ute Lindenberg
Die Kostümbildnerin Ute Lindenberg wurde in Freiburg geboren und studierte zunächst Rechtswissenschaften; neben dem Studium war sie Bereich schon im Bereich „Stoff und Textil“ bei Karl Etoffe und Max Tessuti tätig. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Schnitt-und Entwurfsdirectrice am Berufskolleg für Mode und Gestaltung Stuttgart , die sie als Modedesignerin abschloß.

Von 1992 bis 1995 war Ute Lindenberg als Kostümbildassistentin u. a. in Freiburg, Frankfurt am Main, Stuttgart, Bochum, Hamburg und bei den Salzburger Festspielen tätig. Seit 1996 entwirft sie Kostüme für Produktionen namhafter Regisseure, so auch für Dimiter Gotscheff, Leander Haußmann und Karin Henkel. Für das Schauspiel Köln entwarf sie unter der Regie von Torsten Fischer die Kostüme für Ödön von Horváths "Glaube Liebe Hoffnung". In der Oper Köln waren ihre Kostüme in "Don Quichotte" von Jules Massenet und in Leoš Janáčeks "Das schlaue Füchslein" zu sehen.
Ferner schuf sie die Kostüme für Andrzej Stasiuks "Nacht" (Regie: Mikolaj Grabowski) und Moritz Rinkes "Café Umberto" am Schauspielhaus Düsseldorf sowie am schauspielfrankfurt für Botho Strauß’ "Die Besucher" und für die  Uraufführung von Rafaels Spregelburds "Sturheit" (Regie jeweils: Burkhard C. Kosminski).

Seit Beginn der Spielzeit 2006 folgten Arbeiten am Nationaltheater Mannheim, darunter für Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden", Eugene O’Neills "Trauer muß Elektra tragen", Henrik Ibsens "Baumeister Solness" und zuletzt 2008 für die deutsche Erstaufführung von Tracy Letts "august: osage county/ Eine Familie". Einzelne Projekte führten sie u. a. an das Theater in der Josefstadt, Wien, und an das Thüringische Landestheater in Gera.

(Stand: Februar 2009)

Aufführungen:
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