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Terrence McNally
Jahrgang 1939 wächst Terrence McNally in Süd-Texas auf. Hier betreibt sein Vater eine Bierhandlung. An der Columbia University in New York studiert Terrence McNally Journalismus. Seine ersten Theatererfahrungen kann er in Elia Kazans Actor’s Studio, New York, sammeln. Durch seine Liebesbeziehung zu Edward Albee gerät er frühzeitig in die Klatschspalten. Schon in seinem ersten aufgeführten Stück „And Things That Go Bump in the Night“ (1964) thematisiert er die Homosexualität. Nach einigen Flops zieht er sich Ende der 70er vom Theater zurück und arbeitet als Moderator der „Texaco Opera Quiz Radio Show“. Seit Mitte der 80er Jahre ist er einer der Hausautoren des renommierten Manhattan Theatre Club. Endlich häufen sich die Preise und Erfolge. Es entstehen die Musicals „The Ritz“ (nach einer eigenen Dramenvorlage), „Kiss of a Spiderwoman“ und „Ragtime“. Aber auch mit seinen Theaterstücken machte er von sich reden. „Frankie and Johnny in the Clair de Lune” (die Bühnenvorlage für Gary Marshalls erfolgreichen Hollywoodfilm mit Al Pacino und Michelle Pfeiffer), „The Lisbon Traviata“ (Deutschsprachige Erstaufführung am 9. Oktober 1998 in der Regie von Fred Berndt am Renaissance-Theater), “Lips Together”, “Teeth Apart”, “Love! Vatour! Compassion!” und “Masterclass”, sein erfolgreichstes Werk, das Terrence McNally 1995 den Tony Award, den wichtigsten amerikanischen Theaterpreis, einbrachte. Ähnlich wie in Amerika erregte seine letzte Arbeit „Corpus Christi“ in Deutschland aufgrund der Proteste aus Kirchenkreisen, die in dem Stück eine blasphemische Auseinandersetzung mit Jesus Christus sahen, größte Aufmerksamkeit.

"Meisterklasse" wurde am Renaissance-Theater mit großem Erfolg in der Spielzeit 2004/2005 gespielt.

(Stand: Oktober 2004)


Aufführungen:
MEISTERKLASSE

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