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Oktay Özdemir
Oktay Özdemir ist 1986 in Berlin geboren. Bereits 1995 kam er zum Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi; mit der Kreuzberger Zirkusarena im „Chaotisch bunten Wanderzirkus“ fand er seine erste Bühne. Dort entdeckte ihn die Agentin Annette Borgmann im Jahr 2000 für den Film. Mit dem Drama "König der Diebe" (2003, Regie: Ivan Fila) kam er erstmals auf die Kinoleinwand. Es folgten zahlreiche Kino- und
Fernsehfilme, darunter "Jargo" (2004, Regie: Maria Solrun), "Doppelter Einsatz" (2005, Regie: Dror Zahavi), "Dr. Psycho" (2007, Regie: Ralf Huettner), "Großstadtrevier" (2007, Regie: Philipp Osthus).

Für die Darstellung des Erol im Kinofilm "Knallhart" (2006, Regie: Detlev Buck) erhielt er den „Undine Award“ als bester jugendlicher Nebendarsteller. Besonders authentisch wirkt der Film dadurch, daß der junge Schauspieler Milieukenntnisse aus Kreuzberg und Neukölln in die Gestaltung seiner Rolle miteinbrachte. Die Kritiker bezeichnen ihn seitdem aufgrund seiner physischen Präsenz als „Naturereignis“ vor der Kamera. Die Rolle eines gewaltbereiten türkischstämmigen Jugendlichen spielte er auch in der viel diskutierten TVProduktion "Wut" (2006, Regie: Züli Aladag) stellvertretend für das Darstellerteam den Adolf-Grimme-Preis. In der tabulosen Berlin-Satire "Schwarze Schafe" (2006, Regie: Oliver Rihs) war er, hier gemeinsam mit Eralp Uzun, mit seiner „Türkengang“ auf der Suche nach dem ultimativen Sex. Einen Jungen, der nicht reden will, spielt er in der Kinoproduktion "Kronos" (2008, Regie: Olav F. Wehling), die derzeit in den deutschen Kino zu sehen ist.

Mit der Produktion "Goldener Westen" steht Oktay Özdemir erstmals auf einer Theaterbühne.

(Stand: Oktober 2008)

Aufführungen:
GOLDENER WESTEN
© Michael Mann

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