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Armin Holz
Armin Holz , 1962 in Krefeld geboren, studierte von 1983 - 1985 Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Es folgte von 1985 - 1989 das Studium der Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München, das er mit der Inszenierung von Oscar Wildes „Bunbury“ abschloss. Als Aufführungsort wählte er ein Gewächshaus in München-Moosach, das Botanikum, das er zu einem Theater umbauen ließ. 1991 brachte er als Eigenproduktion Alfred de Mussets „Man spielt nicht mit der Liebe“ in einem Zelt vor dem Schloss Lüntenbeck bei Wuppertal auf die Bühne. 1992 wurde Holz ans Deutsche Theater Berlin geholt, wo er bei dem Stück „Wunderworte“ von Ramón del Valle-Inclán Regie führte. Am Niedersächsischen Staatstheater Hannover inszenierte er 1996 „Die falsche Zofe“ von Pierre Carlet de Marivaux. Dafür erhielt er den Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. 2001 inszenierte Armin Holz als Eigenproduktion in Berlin Jane Bowles „Im Gartenhaus“ auf der Probebühne Cuvrystraße. Mit dem selten gespielten Stück plädiert er für ein Theater der Poesie und Sensibilität. 2003 realisierte er dort ebenfalls, wiederum als Eigenproduktion, Oscar Wildes „Salome“. Die Titelrolle spielte Jeanette Hain, eine Entdeckung des Regisseurs, die vor allem als Filmschauspielerin hervorgetreten war. 2005 trat Holz in die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Bochum ein. Als erste Inszenierung an diesem Haus legte er 2006 Oscar Wildes „Ein idealer Gatte“ vor. Der mehrfache Grimme-Preisträger Sebastian Koch kehrte als Lord Goring nach 12-jähriger Bühnenabstinenz mit dieser Arbeit wieder zum Theater zurück. Die Inszenierung wurde vom WDR aufgezeichnet. Als nächste Arbeiten am Schauspielhaus Bochum folgten 2006 Federico Garcia Lorcas „Dona Rosita oder die Sprache der Blumen“ und 2007 Arthur Schnitzlers „Der einsame Weg“.

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