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Martin Lindow

Martin Lindow wurde 1965 in Lippstadt geboren und wuchs in Essen auf. Von 1986 bis 1989 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Danach folgten feste Engagements im Essener Schauspielhaus (1989 bis 1991), im Düsseldorfer Schauspielhaus (1991 bis 1993) sowie im Hamburger Schauspielhaus (1993 bis 1997). Ab 1998 führten ihn Gastengagements u. a. an das Nationaltheater Luxemburg, an das Bochumer Schauspielhaus und zu den Nibelungen Festspielen in Worms. Martin Lindow arbeitete mit zahlreichen Regisseuren zusammen, u. a. Hansgünther Heyme, Werner Schroeter, Leander Haussmann, Herbert König, Anselm Weber, Elke Lang, B. K. Tragelehn, Karin Baier und Volker Hesse. 2011 folgte dann mit Margit Schreiners „Haus, Frauen, Sex“ seine erste eigene Regiearbeit im Theater im Rathaus Essen, in der er auch selber auf der Bühne stand. Zuletzt war Martin Lindow in „Fettes Schwein“ von Neil LaBute (Regie: Volker Hesse) mit dem Eurostudio Landgraf zu sehen. 

Seine Auftritte in Film und Fernsehen sind ebenso zahlreich wie vielfältig. Seit 1994 spielte er in vielen Serien, Reihen und Fernsehspielen. Für seine Darstellung des Sigi Möller in „Polizeiruf 110“ (1994 bis 2004) erhielt er 1996 den Adolf-Grimme Preis. Für die Titelrolle in „Der Fahnder“ (1998 bis 2001) wurde er für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

(Stand: November 2012)


Aufführungen:
DER VORNAME
Foto: Thomas Pritschet

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