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Deutschsprachige Erstaufführung
NOVEMBER

von David Mamet

Deutsch von Bernd Samland

Nicht nur der Fisch, auch der Staat stinkt am Kopf zuerst und so ist es nicht verwunderlich, daß sich David Mamet gerade den November, den schicksalsträchtigsten Monat Amerikas als Titel für sein aktuelles Stück gewählt hat: wird doch sowohl Thanksgiving gefeiert, wie auch alle vier Jahre der Präsident der Vereinigten Staaten gewählt. David Mamet hat über diese heiligen Kühe der Amerikaner eine Farce verfaßt, denn eines wissen wir nicht erst seit George W. Bush: das Weiße Haus ist auch nur eine Pension Schöller.

"November" thematisiert die Intrigen und Skandale eines fiktiven US-Präsidenten (Ähnlichkeiten sind nicht zufällig), der kurz vor den Wahlen steht. Seine Umfrageergebnisse sind im Keller, die Wahlkampfkasse leer, die Parteifreunde rücken von ihm ab. Obwohl sein Personal längst das Handtuch geworfen hat und seine Frau beginnt, sich auf ein Leben nach dem Weißen Haus einzurichten, ist er nicht bereit aufzugeben. Mitten im größten Kampf seines politischen Lebens, muß er auch noch Zeit für die werbewirksame Begnadigung zweier Truthähne finden, aber glücklicherweise erwächst aus diesem schlichten Pressetermin eine Idee, die seine Karriere retten könnte …

mit
Rufus Beck, Tilo Prückner, Nikolaus Okonkwo, Anna Franziska Srna, Friedrich Schoenfelder
Regie Torsten Fischer
Bühne Herbert Schäfer
Kostüme Isabel Ines Glathar

Spieldauer ca. 2 Stunden inkl. Pause

GÄSTEBUCH
© Barbara Braun/ drama-berlin.de

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