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DIE KLIMBIM-FAMILIE LEBT!

von Horst Jüssen

Die frivole, schräge Kultserie aus den 70er Jahren erlebt in der Originalbesetzung auf der Bühne eine rasante Wiedergeburt. Nicht als Neuauflage, sondern als chaotische Komödie. Das Feuerwerk aus Satire, Slapstick und Comedy strapaziert zwei Stunden lang Ihre Lachmuskeln: „Wie damals in den Ardennen.“

„Wenn dreißig Jahre nach der ersten TV-Ausstrahlung noch immer Menschen von „Klimbim“ sprechen und sich mit Freude an die Serie erinnern, dann muss schon etwas Besonderes an ihr gewesen sein“ sagt Horst Jüssen. Und erweckte die Chaosfamilie als Theaterstück zu neuem Leben. Die Family sorgt heute für mindestens genauso viel anarchisches Vergnügen wie vor dreißig Jahren: Ingrid Steeger, ehemals blondes Dummchen Gaby mit Zahnlücke. Elisabeth Volkmann als schrille Mutter Jolanthe. Horst Jüssen als ihr genervter Ehemann. Wichart von Roëll als Opa, der vom Schützengraben schwärmt. Peer Augustinki glänzt in verschiedenen Rollen.

"Die KLIMBIM-Familie lebt!" erinnert uns an die Aufbruchstimmung der 70er Jahre. „Weißt du noch?“ werden sich viele fragen.  Mick Jagger heiratete Bianca, John Travolta entfachte das Saturday Night Fever, prominente Frauen gaben auf dem Stern-Titel zu: „Ich habe abgetrieben“. Das Wort „Luder“ war noch unbekannt, ebenso wie „Grüne“. Die Mädchen saßen in sexy Hot Pants im Eiscafe. Die Filmhits hießen „Love Story“, „Tod in Venedig“ oder „Cabaret“. Im „Zwischenspiel“ des Theaterstückes „Die Klimbim-Familie lebt“ erinnern sich Ingrid Steeger und ihre Chaos-Verwandten an ihre wilde Jugend in den 70ern. Jugendliche von heute kramen für den Theaterbesuch vielleicht die Plateauschuhe ihrer Mütter hervor oder die ausgestellten Hosen der Väter. Und sie finden diese rebellische und verrückte Zeit cool. Einfach Kult.

Befreien Sie sich bei "Die KLIMBIM-Familie lebt!" für zwei Stunden von den Ärgernissen Ihres Alltags, von der Willkür der Behörden und von der Vorstellung, daß Intelligenz und Humor sich gegenseitig aufheben. "Der Genuß des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus", schrieb Friedrich Hebbel.



mit
Peer Augustinski, Wichart von Roëll , Elisabeth Volkmann, Ingrid Steeger, Horst Jüssen
Regie Thomas-Louis Pröve
Bühne Martin Kinzlmaier
Kostüme Claudia Jung
Musik Marco Wiedmann-Valaitis

Spieldauer ca. 2 Stunden inkl. Pause

Kritik Bislang veröffentlichten wir an dieser Stelle Kritiken über die Aufführung. Leider wird dieser Service von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet. Daher können wir Ihnen erst nach eindeutiger Klärung, in welcher Weise die Vergütung bei der Wiedergabe von Rezensionen zu erfolgen hat, diese Information wieder anbieten.

GÄSTEBUCH
© Anita Pinggera

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