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MAN HAT ES ODER HAT ES NICHT - Theodor Fontane Verse und Prosa

„Das Poetische hat immer recht, es wächst weit über das Historische hinaus“ postulierte Theodor Fontane (1819 – 1898), der bedeutendste Vertreter des poetischen Realismus deutscher Zunge. Mit seinem Werk verbinden wir wunderbare Romane, Novellen und Erzählungen, kraftvolle Balladen, zarte Gedichte aber auch Reiseberichte, die bis heute ihre Anziehungskraft und Relevanz nicht verloren haben.

Der Schauspielern Jürgen Thormann schöpft aus diesem literarischen Füllhorn. Er liest bekannte Texte und entdeckt gleichermaßen den vergessenen Fontane für uns neu. Auszüge aus „Effi Briest“ wechseln sich ab mit einer Geschichte aus den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Heute hochaktuell berichtet der Dichter in einer seiner Balladen von Afghanistan. Er erzählt von dem kläglich gescheiterten Versuch des britischen Königreichs, in Kabul eine den Briten genehme Führung zu etablieren. Die Ballade trägt den Titel „Das Trauerspiel von Afghanistan“. Er schrieb sie 1859. Und natürlich wird auch Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland nicht fehlen. 

P.S.: Neben seiner literarischen Arbeit war Theodor Fontane einer der fleißigsten Briefe Schreiber seiner Zeit. Sein Briefwerk soll mehr als 5.000 Druckseiten. Aber genau weiß das niemand, denn bis heute sind seine Briefe noch nicht vollständig ediert. Nur eines ist sicher. Jeder Brief von Fontane, stets mit Schwanenfeder geschrieben, beginnt mit einer kalligraphisch verzierten Anrede.

Am Akkordeon: Eugen Schwabauer

Bei unseren Veranstaltungen im Bruckner-Foyer können Sie Ihre Plätze frei wählen: Rechtzeitiges Erscheinen sichert Ihnen die besten Plätze. Das Getränkebuffet ist vor der Vorstellung und in der Pause geöffnet.

Kartenpreise: 18 € / ermäßigt 12 €

mit
Jürgen Thormann, Eugen Schwabauer (Akkordeon)

GÄSTEBUCH
c: Barbara Braun / drama-berlin.de

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