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Deutsche Erstaufführung
ICH BIN DER MANN MEINER FRAU

Ein Theatersolo mit Heinz Bennent

Eine Humoreske und eine Miniatur-Tragödie. Zwei frühe Texte von Tschechow über zwei alte Männer, einen skurrilen Pantoffelhelden und einen traurigen Provinzschauspieler. Bei Heinz Bennent verschmelzen sie zu einer Figur.

"Über die Schädlichkeit des Tabaks" (so der Titel des Tschechow‑Monologs) soll er reden, der Mann seiner Frau. Doch mit dem Gegenstand des Vortrags verhält es sich wie mit einem glitschigen Stück Seife ‑ ständig entschlüpft er dem Zugriff. Ständig kommt der Redner statt zum Thema auf Umwege und Abwege. Da schon dem Originaltext eine Phantasie freisetzende Lust am Fabulieren und Improvisieren eigen ist, nimmt Bennent dankbar die Gelegenheit wahr, seinen ganz persönlichen Assoziationen freien Lauf zu lassen.
Sie streben immer wieder vom Tabak weg hin zum Theater, wo auch das „kleinste Drama der Welt“, Schwanengesang von Anton Tschechow, spielt. Hier erkennt ein alter Mime in der Nacht, dass es mit seiner Kunst von dem Tag an bergab ging, als die Frau seines Lebens von ihm verlangte, das Theater aufzugeben: „Einen Schauspieler lieben, das konnte sie, aber seine Frau werden ‑ niemals!“ Was wäre, wenn... der Schauspieler die Bedingung erfüllt und geheiratet hätte? Das erfahren wir nun von Heinz Bennents Vortragskünstler, der einst Schauspieler war und den Beruf seiner Frau zuliebe an den Nagel hängte.



mit
Heinz Bennent
Bühne Dieter Klaß

Spieldauer ca. 1 Stunde 20 Minuten. Keine Pause.

GÄSTEBUCH
© Iko Freese/ drama-berlin.de

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