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GLÜCKLICHE TAGE

von Samuel Beckett

Deutsch von Erika und Elmar Tophoven

Peter Brooks einzige Regiearbeit in deutscher Sprache kommt als Gastproduktion in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin ab 24. Mai ins Repertoire unseres Hauses und steht zunächst bis zum 2. Juli alternierend im Spielplan. Peter Brook wird die Proben persönlich leiten und die Inszenierung für die Bühne des Renaissance-Theaters einrichten.
 
Ein älteres Paar, Winnie und Willie, vegetiert in einem zeitlichen und geographischen Vakuum seinem Ende entgegen. Winnie, eine Frau um die fünfzig, steckt bis zur Brust in einem Erdhaufen, neben sich eine Handtasche. Aus dieser holt sie immer wieder einen Gegenstand hervor, "eins von den alten Dingen" – Zahnbürste und Zahnpaste, einen Lippenstift, eine Haarbürste, einen Spiegel, einen Revolver.

Irgendwo im hinteren Teil der Bühne meldet sich selten Willie, Winnies Mann, zu Wort. Meist jedoch ist er stumm, zeigt uns seinen Hinterkopf und kriecht dann in sein Loch. jedes Wort von ihm erfreut Winnie. Denn für sie ist heute "wieder ein glücklicher Tag".

Im zweiten Akt steckt Winnie bis zum Hals in ihrem Erdhügel. Sie kann nicht einmal mehr ihren Kopf drehen. Doch auch dieser Tag wird für Winnie "wieder ein glücklicher Tag" gewesen sein.

mit
Miriam Goldschmidt, Wolfgang Kroke
Regie Peter Brook
Bühne Abdou Ouologuem
Kostüme Nicole Aubry
Koproduktion Bart-Produktion S.a.r.l. (Lausanne) in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Spieldauer ca. 2 Stunden inkl. Pause

Kritik Bislang veröffentlichten wir an dieser Stelle Kritiken über die Aufführung. Leider wird dieser Service von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet. Daher können wir Ihnen erst nach eindeutiger Klärung, in welcher Weise die Vergütung bei der Wiedergabe von Rezensionen zu erfolgen hat, diese Information wieder anbieten.

GÄSTEBUCH
© Holger Foullois/ drama-berlin.de

© Holger Foullois/ drama-berlin.de

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