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Antoine Uitdehaag

Er war von 1984 bis 1991 Intendant am Ro Theater in Rotterdam. Hier inszenierte er u. a. Dorsts MERLIN, Brechts ARTURO UI und Gorkis SOMMERGÄSTE. Sein erstes Engagement in Deutschland führte ihn Anfang der 1990er Jahre an das Staatstheater Stuttgart. Hier inszenierte er de Boers THE FAMILY. Am Schauspiel Essen entstand u. a. DIE DREIGROSCHENOPER von Brecht / Weill. Ab 1997 führte er Regie an den Münchner Kammerspielen, wo er u. a. die DEA von Stephensons GEDÄCHTNIS DES WASSERS inszenierte. 2002 eröffnete er am Bayerischen Staatsschauspiel die Spielzeit mit der DEA von Crimps AUF DEM LAND und inszenierte am gleichen Haus u. a. GEÄCHTET von Akhtar im Jahr 2016. Weitere Stationen waren u. a. die UA von WAS SOLLEN WIR TUN? von Dorst / Ehler am Schauspiel Bonn und Shakespeares WAS IHR WOLLT am Schauspiel Leipzig. Am Volkstheater Wien folgte u. a. Albees WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF. Am Nationale Toneel in Den Haag entstanden u. a. Pinters NO MANS LAND und Marbers POKER und CLOSER. Seine ersten Opern inszenierte er in Osnabrück: Donizettis DON PASQUALE und Debussys PELLÉAS ET MÉLISANDE. 2011 inszenierte er in Utrecht die niederländische EA von Letts AUGUST OSAGE COUNTY. Am DeLaMar Theater in Amsterdam führte er u. a. Regie bei DIE IDEALE FRAU (2013) und Baitz‘ PALM SPRINGS (2016). Bei den Bad Hersfelder Festspielen inszenierte er im Sommer 2018 die DEA von SHAKESPEARE IN LOVE von Lee Hall.

(Stand: Dezember 2018)

 

Am Renaissance-Theater Berlin inszenierte er u. a. die DEA von Goos’ DER LETZTE VORHANG, Delaportes / de la Patellières DER VORNAME sowie Maughams DIE IDEALE FRAU und Roger-Lacans UNWIDERSTEHLICH. Zuletzt brachte er Simon Stephens HEISENBERG auf die Bühne.

 

Antoine Uitdehaag hat viele Songtexte geschrieben und drei Gedichtbände veröffentlicht.


Aufführungen:
ROCK'N'ROLL
FROHE FESTE (Absurd Person Singular)
ROCK'N'ROLL -Gastspiel des RT-
EIN INSPEKTOR KOMMT
DER LETZTE VORHANG
DER VORNAME
DIE IDEALE FRAU
UNWIDERSTEHLICH
KONSTELLATIONEN
HEISENBERG
TANKE SEHNSUCHT - Eine musikalische Suche nach der großen Liebe
Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

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