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Michael Rotschopf

Seine Ausbildung zum Schauspieler erhielt der Österreicher am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Bereits während der Ausbildung spielte er am Burgtheater Wien, dem er fünf Jahre lang als festes Ensemblemitglied angehörte. In dieser Zeit arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Hans Hollmann, Adolf Dresen und Achim Benning zusammen. 1996 bekam er den O. E. Hasse-Preis der Berliner Akademie der Künste von Peter Zadek, Martin Benrath und Michael Heltau verliehen.

Weitere Stationen seiner Theaterkarriere waren u. a. das Volkstheater sowie das Akademietheater in Wien und das Schauspiel Frankfurt. Er arbeitete mit Regisseuren wie Hans Hollmann, Achim Benning, Adolf Dresen, Michael Simon und Matthias Hartmann. Peter Stein engagierte ihn im Jahr 2000 anläßlich der Expo in Hannover für sein FAUST-Projekt mit Bruno Ganz. 2007 folgte WALLENSTEIN am Berliner Ensemble und 2008 DER ZERBROCHENE KRUG, jeweils mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle. Er gastierte in den letzten Jahren immer wieder bei den Salzburger Festspielen, so 2014 in EIN SOMMERNACHTSTRAUM, 2015 in EINE SALZBURGER DREIGROSCHENOPER und 2016 in DER IGNORANT UND DER WAHNSINNIGE, eine Produktion, die ihn wieder zurück an das Wiener Burgtheater führte. 2018 war er an zwei Produktionen der Staatsoper Unter den Linden beteiligt, in der GESCHICHTE VOM SOLDATEN von Igor Strawinsky und in KING ARTHUR von Henry Purcell. Mit KING ARTHUR war er später auch im Theater an der Wien zu sehen.

Michael Rotschopf ist zudem als  Interpret von Hörspielen und Hörbüchern aktiv. In der US-Erstaufführung von Bernd Alois Zimmermanns REQUIEM FÜR EINEN JUNGEN DICHTER in der New Yorker Carnegie Hall trat er als Sprecher auf und gastierte damit später in Paris, London und Berlin. Seit 1998 ist er parallel zur Theaterarbeit in einer Vielzahl von Film- und Fernsehrollen vertreten, u. a. in den Reihen STRALSUND, TATORT, WILSBERG oder SOKO LEIPZIG. Die Serie KRIMINALDAUERDIENST (KDD), in der er von 2007 bis 2010 als Ermittler zu sehen war, gewann den Deutschen Fernsehpreis sowie den Grimme-Preis.

(Stand: März 2019)

Aufführungen:
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Foto: Christian Hartmann

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