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Regina Lemnitz
Wer kennt sie nicht, die weiblichen Stars vieler US-amerikanischer Filme, Whoopi Goldberg, Kathy Bates und Roseanne? Aber für viele wäre das Vergnügen nur halb so groß ohne eine passende deutsche Synchronstimme. Und die leiht ihnen Regina Lemnitz. Steven Spielberg wählte sie persönlich als Synchronsprecherin für Whoopi Goldberg in „Die Farbe Lila“ aus.
 
Regina Lemnitz ist Berlinerin. Hier erhielt sie ihre Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung an der Max-Reinhardt-Schule. Hier gehörte sie zwölf Jahre zum Ensemble der Staatlichen Bühnen. Sie war aber auch an der Freien Volksbühne, dem Theater des Westens und am Renaissance-Theater zu sehen, als Rudolf Noelte 1978 die „Elektra“ von Giraudoux als seinen Kommentar zum RAF-Terrorismus inszenierte mit Michael Degen, Jutta Speidel, Carl-Heinz Schroth und Regina Lemnitz in der Rolle der liebeslustigen Agathe, einer Kontrastfigur zur antiken Familientragödie: „Inge Keller und Regina Lemnitz gewannen Persönlichkeit weit über den Text hinaus“, befand Heinz Ritter damals im Abend.
 
Liederabende und Gesangsrollen in verschiedenen Musicals führten sie durch ganz Deutschland. Dem Berliner Publikum dürfte sie auch durch ihre Hörfunkarbeit und ihre Fernseh-Auftritte etwa bei „Liebling Kreuzberg“ und als Frau Roesner-Lombardi in „Unser Charlie“ bekannt sein.
 
Im Renaissance-Theater spielte Regina Lemnitz in Felix Praders Inszenierung von Yasmina Rezas „Reise in den Winter“ die Emma Milstein sowie in Robert Thomas’ „Acht Frauen“ die Madame Chanel unter der Regie von Dietmar Pflegerl.
 
(Stand: Mai 2003)

Aufführungen:
ACHT FRAUEN
ACHT FRAUEN -Wiederaufnahme-
ACHT FRAUEN -Gastspiel des RT-
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