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DER VORNAME

von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Deutsch von Georg Holzer



Ein gemütlicher Abend soll es werden in der schlicht und stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Ehefrau Elisabeth. Nur Freunde und Familie sind zu Gast: Elisabeths Bruder Vincent mit seiner schwangeren Frau Anna, dazu Claude Gatignol, Posaunist im Rundfunkorchester und Freund seit Kindertagen. Für Vincent, einen begnadeten Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich.

Um für "Stimmung" zu sorgen, enthüllt er den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur eine der hitzigen Diskussionen dieses Abends, aber sie führt dazu, daß das bisher so gemütliche Familientreffen plötzlich aus dem Ruder läuft.

Denn die Jugendfreunde Pierre und Vincent sind nun in der Laune, sich endlich einmal ein paar Wahrheiten zu sagen, die man im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens besser verschweigen würde. Beträchtliche Eitelkeiten treffen aufeinander, mit geschwollenen Kämmen hacken die Kampfhähne aufeinander ein. Mit Lust und Niveau werden Wortgefechte ausgetragen - doch die Contenance verlieren die Alphatiere erst, als Elisabeths und Vincents Mutter Francoise in einer Weise ins Spiel kommt, die sich niemand hat träumen lassen.

Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftkomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik und Pointensicherheit auch manchen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt.



Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere, als Drehbuchautoren seit vielen Jahre ein bewährtes und erfolgreiches Team, legten mit "Le Prénom" ihr erstes Theaterstück vor und haben damit sogleich für den größten Presse- und Publikumserfolg der bisherigen Pariser Spielzeit gesorgt. Die Uraufführung erfolgte am 7. September 2010 in einer Inszenierung von Bernard Murat im Théâtre Edouard VII. Seither läuft das Stück ensuite vor stets ausverkauftem Haus und wurde wegen des ungeheuren Erfolgs bis zum Ende der Spielzeit verlängert.

"Einfach göttlich!"
B.Z.

"So verrückt wie komisch."
rbb Kulturradio

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.

Für die freundliche Unterstützung danken wir:

    

         

mit
Peter Kremer, Martin Lindow, Anika Mauer, Nadine Schori, Roberto Guerra
Regie Antoine Uitdehaag
Bühne Momme Röhrbein
Kostüme Erika Landertinger

Spieldauer ca. 2 Stunden und 15 Minuten, inkl Pause

GÄSTEBUCH
Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

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