ARCHIV | STÜCKE | PORTRÄTS
WAS IHR WOLLT

von William Shakespeare in einer Bearb. von Gerhard Ahrens und Armin Holz

Irgendwo in der Nähe eines Strandes. Dolce Vita in mediterranem Klima. Ein Herzog, der sich gepflegt langweilt. Eine blaublütige Nachbarin, die sich in Luxus badet. Ein eitler Majordomus, der heimlich in seine Herrin verliebt ist. Eine Hausangestellte, die gerne lacht und noch lieber intrigiert. Zwei adelige Schmarotzer, die nicht gehen wollen. Ein Narr, der singt und eine gestrandete Jungfrau, die zum glücklichen Ende einen Zwillingsbruder präsentieren kann.
Shakespeare reicht eine solche Personage, um eine wunderleichte poetische Komödie zu zaubern, die nichts anderes im Sinn hat, als den Zuschauer zu vergnügen. Von all seinen Stücken ist "Was ihr wollt" dem Wesen der deutschen Romantik am nächsten; dies nicht nur in Schlegels kongenialer Übersetzung, die sie mit dem Geist der Romantik sprachlich durchtränkt, sondern in ihrer Grundstruktur, die derb-komische Elemente mit solchen einer zarten, todessüchtigen Melancholie verbindet. Anlage und Führung der Gestalten, Fabel und Bilder der dramatischen Handlung, Motive wie Rollentausch, gleichgeschlechtliche Liebe, Müßiggang und Wortspiel bezeugen das Verbundensein über zwei Jahrhunderte auf wunderbare Weise.
Gleichermaßen aber ist die Besetzung der Inszenierung von Armin Holz Programm: Markus Boysen, Hans Diehl, Vadim Glowna, Gitte Haenning, Dieter Laser, Ilse Ritter und Angela Schmid und Elisabeth Trissenaar. Die "Crème de la Crème" deutscher Schauspieler: ein Stück Theatergeschichte und zugleich ein Zeugnis lebendiger Gegenwart.

Eine Koproduktion der Ruhrfestspiele Recklinghausen, des Théâtre National du Luxembourg, des Renaissance-Theaters Berlin und des Grand Théâtre Luxembourg.

Sonderpreise:
Sonntag bis Donnerstag: 15 € bis 39 €
Freitag und Samstag: 17 € bis 44 €
   



Fotos: Joseph Gallus Rittenberg / Darstellung der Arbeiten von Matthias Weischer (Bühnenbild / Kostüme) courtesy Galerie EIGEN+ART Berlin / Leipzig



Für die freundliche Unterstützung danken wir dem Excelsior Hotel Berlin.






mit
Markus Boysen, Hans Diehl, Vadim Glowna, Gitte Haenning, Dieter Laser, Ilse Ritter, Angela Schmid, Elisabeth Trissenaar
Regie Armin Holz
Bühne und Kostüme Armin Holz und Matthias Weischer
Musik Lisa Bassenge
Licht Benedict Neuenfels

Kritik Bislang veröffentlichten wir an dieser Stelle Kritiken über die Aufführung. Leider wird dieser Service von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet. Daher können wir Ihnen erst nach eindeutiger Klärung, in welcher Weise die Vergütung bei der Wiedergabe von Rezensionen zu erfolgen hat, diese Information wieder anbieten.

GÄSTEBUCH














zurück
Kartentelefon : +49-30-312 42 02 | CMS by STAPIS GmbH