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DER SOHN

von Florian Zeller

Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn herum ist zu viel für ihn. Erwachsenwerden, das Abschlussjahr im Gymnasium, die Trennung der Eltern und die neue Familie des Vaters. Er schwänzt die Schule und ist aggressiv. Was passiert nur mit ihm? Auf eigenen Wunsch zieht er von seiner überforderten Mutter zu seinem Vater Pierre und dessen neuer Frau. Pierre fühlt sich schuldig und versucht alles, um seinem Sohn zu helfen. Der Umzug soll wieder Ordnung in das Gemüt des Sohnes bringen und ihm die Lebenslust zurückgeben. Zunächst scheint sich die Situation zu entspannen. Doch ein missglückter Selbstmordversuch zeigt, dass die Probleme von Nicolas ernster sind als angenommen. Pierre ist verzweifelt, dennoch entschließt er sich, keine professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird seine Liebe reichen, um den Sohn vor sich selbst zu retten? 

Ein weiteres Mal zeichnet Florian Zeller, dessen Stück „Der Vater“ in der Spielzeit 2016 / 2017 sehr erfolgreich am Renaissance-Theater zu sehen war, ein komplexes Porträt familiärer Abgründe. Ibsen verknüpfte in „Gespenster“ die Leben von Vater und Sohn zu einem tragischen Schicksal. Dieses Modell hallt bei Zeller nach. Berührend und tragikomisch gelingt es ihm, Menschen und Generationen zusammenzubringen, die in komplett verschiedenen Welten leben.

 


mit
Anika Mauer, Corinna Pohlmann, Hansa Czypionka, Michael Rotschopf, Jakob Wenig, Moritz Carl Winklmayr
Regie Guntbert Warns

GÄSTEBUCH
Fotos v.l.: T. Trzoska, S. Purschke

Fotos v.l.: S. Schuck, H. Caspar

Fotos v.l.: J. Rakete, T. Memeti

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