Renaissance Theater Berlin
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EXTRAWURST

von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob



Anläßlich der Premiere von EXTRAWURST besuchte die rbb-Abendschau am 13. Dezember 2019 eine Voraufführung des Stückes und sprach mit dem Regisseur Guntbert Warns.



Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die ebenso respektlos wie komisch Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander stoßen läßt. Und allen wird schnell klar: Es geht um viel mehr als einen Grill...

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.

"Extrawurst" können Sie auch als eBook lesen. Alle Shops, die den Titel vorrätig haben finden Sie unter www.textbuehne.eu.

 
Der Abend macht großen Spaß, weil er bei aller Überzeichnung nämlich höchstwahrscheinlich vor allem eins ist: erschreckend wahr.
Katrin Pauly, Berliner Morgenpost

Das Stück ist auf dem Weg zum bundesweiten Bühnen-Hit. Wenig erstaunlich. Schließlich beschwört ihre Komödie im Dialogtempo eines ansehnlichen Wimbledon-Matches eine vergnügliche Provinzposse herauf. Die folgt der Eskalationslogik der gegenwärtig grassierenden Empörungshysterie. Und behält auch in Guntbert Warns’ Inszenierung am Renaissance-Theater ihren beißfreudigen Witz.
Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel

Munter, zügig und herzlich bescheuert lässt der Regisseur Guntbert Warns
das bestens aufgelegte Ensemble durch das argumentative Minenfeld des Stücks irren und wirren.
Irene Bazinger, Berliner Zeitung

Das Publikum genießt das Feuerwerk der wiederholten Beleidigungen und bisweilen blitzgescheiten Repliken mit hörbarem Vergnügen und spendet am Ende sämtlichen Darstellern und dem Regieteam fröhlich anerkennenden Applaus.
Horst Rödiger, roedigeronline.de  

Für die freundliche Unterstützung danken wir:

   

          

mit
Simone Thomalla, Atheer Adel, Hansa Czypionka, Christoph M. Ohrt, Felix von Manteuffel
Regie Guntbert Warns
Bühne Manfred Gruber
Kostüme Felina Warns, Polly Warns

Spieldauer ca. 2 Stunden, inkl. Pause
Foto: Barbara Braun/drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun/drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun/drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun/drama-berlin.de