Renaissance Theater Berlin
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Dorothée Uhrmacher
Dorothée Uhrmacher wurde in Köln geboren und studierte dort Kostümbild. Schon während ihres Studiums assistierte sie an verschiedenen Theatern und erhielt bald ein festes Engagement an der Schaubühne am Lehniner Platz. Sie stellte sich mit eigenen Arbeiten als Kostümbildnerin vor, beginnend mit „Phaidon“ nach Platon, und entwarf parallel dazu Kostüme für das Thalia Theater Hamburg und das Württembergische Staatstheater Stuttgart.
Seit 1988 ist Dorothée Uhrmacher freischaffend tätig u. a. 1989 für die Uraufführung von Thomas Bernhards „Elisabeth II“ am Schiller-Theater Berlin (Regie: Niels-Peter Rudolph), 1990 für Bernard-Marie Koltès’ „Roberto Zucco“ am Thalia Theater Hamburg (Regie/ Bühne: Wilfried Minks), 1991 für Mozarts „Cosí fan tutte“ am Württembergischen Staatstheater (Regie: Niels-Peter Rudolph), 1992 für Botho Strauß’ „Schlußchor“ an der Schaubühne am Lehniner Platz (Regie: Luc Bondy) und 1995 für Platons „Symposion“ ebenfalls an der Schaubühne (Regie: Wolf Redl).
Dorothée Uhrmacher arbeitet außerdem regelmäßig für Produktionen von Robert Wilson und Luc Bondy, u. a. bei den Wiener Festwochen mit letzterem bei der Inszenierung „Figaro läßt sich scheiden“. Mit Fred Berndt führte sie bereits die gemeinsame Arbeit an Werken wie Mozarts „Zauberflöte“ (Deutsche Staatsoper Berlin), Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ (Essen), „Molly Sweeney“, „Lissabonner Traviata“ und „Kopenhagen“ (alle drei Renaissance-Theater Berlin) zusammen.
 
(Stand: Februar 2001)

Aufführungen:
KOPENHAGEN
LISSABONNER TRAVIATA