Renaissance Theater Berlin
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Julia Stemberger
In Wien geboren erhielt Julia Stemberger ihre Schauspielausbildung bei Dorothea Neff und Eva Zilcher in Wien. Ihr Debüt gab sie 1984 mit der Hauptrolle in dem Kinofilm "Herzklopfen" (Regie: Walter Bannert), der sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte. Auf den Kinoleinwänden war sie seitdem u. a. in "Swing Kids" (Regie: Thomas Carter, 1992), in "Honigmond" (Regie: Gabriel Barylli, 1994) und "Am anderen Ende der Brücke" (Regie: Hu Mei, 2001) zu sehen.

Ihre Fernsehrollen sind zahlreich; 1990 spielte sie in "Erwin und Julia" (Regie: Götz Spielmann) und wurde für ihre Leistung mit dem französischen Darstellerpreis ausgezeichnet. Unter der Regie von Xaver Schwarzenberger drehte sie mehrere Fernsehfilme, darunter "Tonio und Toinette" (1995), "1809 – Andreas Hofer" (2001), "Eine Liebe in Afrika" (2002), "Annas Heimkehr" (2002), "Bella Figlia – Meine schöne Tochter" (2004) und "Feine Dame" (2005). Mit dem Regisseur Dieter Wedel verbindet Julia Stemberger die Zusammenarbeit an "Der Schattenmann" (1996) und an "Der König von St. Pauli" (1998). 1998 wurde sie mit dem österreichischen Fernsehpreis
„Romy“ ausgezeichnet; für ihre Darstellung in "Freier Fall" (Regie: Christian Görlitz) erhielt sie 1997 den „Goldenen Löwen“. 2008 spielte Julia Stemberger ihre erste Serienhauptrolle in der Hauptabendserie "Die Stein", die im Ersten zu sehen war.

Bei den Salzburger Festspielen trat Julia Stemberger bereits 1988/87 in Ferdinand Raimunds "Der Bauer als Millionär" auf sowie 1989 in Johann Nestroys "Mädl aus der Vorstadt", 1990/91 in Hugo von Hoffmannsthals "Der Schwierige" (Regie alle Jürgen Flimm), 1994 in William Shakespeares "Antonius und Cleopatra" (Regie: Peter Stein) und zuletzt 2001 in Hoffmannsthals "Jedermann" (Regie: Gernot Friedel). Weitere Bühnenauftritte führten sie an das Burgtheater in Wien. Hier arbeitete sie u. a. mit den Regisseuren George Tabori und Peter Zadek. Darüber hinaus war sie am Thalia Theater Hamburg, an der Wiener Volksoper und dem Schauspielhaus Wien engagiert.

Am Renaissance-Theater war Julia Stemberger 2008 / 2009 in Alan Ayckbourns "Frohe Feste" (Absurd Person Singular) unter der Regie von Antoine Uitdehaag zu sehen. Ab Dezember 2009 wird sie in Ayckbourns "Schöne Bescherungen" in der Inszenierung von Tina Engel zu sehen sein.

(Stand: Mai 2009)

Aufführungen:
FROHE FESTE (Absurd Person Singular)
SCHÖNE BESCHERUNGEN
© Ruth Kappus